Durch die Lage an der Autobahn kann eine sonst brach liegende Fläche genutzt werden. Um vorbeifahrende Autofahrerinnen und -fahrer vor Blendung zu schützen, wurden die Module mit flacheren Anstellwinkel von 15° gebaut. ©Bild: Naturstrom AG

Naturstrom: Nimmt an der A 24 zwischen Hamburg und Berlin seinen mit 14 MW bislang grössten Solarpark in Betrieb

(PM) In der Gemeinde Lüttow-Valluhn in Westmecklenburg hat die Naturenergy, Tochter des Ökostromanbieters Naturstrom, einen weiteren Solarpark in Betrieb genommen. Das 14 Megawatt (MW) grosse Solarprojekt entstand in enger Kooperation mit der Standortkommune, die schon die Projektentwicklung positiv begleitet hat und sich nun auch am Betrieb der Anlage beteiligen will.


„Unser neuer Solarpark in Lüttow-Valluhn ist nicht nur unser bislang grösster, sondern auch die zweitgrösste Photovoltaik-Freiflächenanlage, die 2022 in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb genommen wurde“, sagt Thomas E. Banning, Geschäftsführer der Naturenergy KGaA und Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG, Gründerin des auf Bau und Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen spezialisierten Unternehmens. „Das ist nicht nur eine schöne Erfolgsgeschichte für die Naturstrom-Gruppe und der Auftakt für weitere Projekte im zweistelligen Megawattbereich, sondern entspricht auch genau der dringenden Notwendigkeit, die Energiewende massiv zu beschleunigen.“

Strom für 4300 durchschnittliche Drei-Personen-Haushalte
Seit Februar wurden auf ca. 15 Hektar entlang der Autobahn A24 zwischen Berlin und Hamburg knapp 32‘500 Photovoltaik-Module installiert. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage weist eine Spitzenleistung von 14.4 MW auf und produziert rund 13‘900 Megawattstunden sauberen Strom pro Jahr – was rein rechnerisch dem Jahresbedarf von etwa 4300 durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalten entspricht.

Hand in Hand mit den Menschen vor Ort
„Mit dem Solarpark Lüttow-Valluhn zeigen wir, wie Energiewende Hand in Hand mit den Menschen vor Ort geht: Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde war von grosser Unterstützung geprägt“, so Banning, der sich mit Naturstrom seit jeher für den Erfolg der dezentralen und regenerativen Energieversorgung einsetzt. Die Kommune hat bei ihrer Aufsichtsbehörde den Antrag gestellt, sich an der Betreibergesellschaft des Solarparks beteiligen zu können und so einen Beitrag zur zukünftigen CO2-freien Energieversorgung zu leisten. Auch sind die Einnahmen aus der Ökostrom-Erzeugung sehr willkommen, die dann zusätzlich zu den Kommunalzahlungen nach dem EEG sowie den Gewerbesteuereinnahmen in die Gemeindekasse fliessen.

Sinnvolle Nutzung von brachliegender Fläche
Durch die Lage direkt an der Autobahn stellt der Solarpark eine sinnvolle Nutzung einer sonst brach liegenden Fläche dar. Doch die Umgebung birgt auch eine Herausforderung: Um vorbeifahrende Autofahrerinnen und -fahrer vor einer eventuellen Blendung durch die Module zu schützen, wurden diese mit einem gegenüber sonstigen Projekten flacheren Anstellwinkel von 15° gebaut, wodurch eine verringerte Gesamthöhe der Module von maximal 2.50 Meter erreicht wurde. Ergänzt wird das Ganze durch einen 2.80 Meter hohen Blendschutzzaun entlang der Autobahn.

Auch in Sachen Naturschutz erfüllt die Freiflächenanlage hohe Standards: Neben auferlegten Bauzeitenbeschränkungen während der Projektrealisierung gibt es einen Amphibien- und Reptilienschutzzaun, einen Nistkasten für Turmfalken sowie ein Ökokonto, auf das freiwillige Zahlungen für künftige Naturschutzmassnahme fliessen. Zudem ist eine Schafbeweidung auf der Fläche geplant.

Text: Naturstrom AG
Durch die Lage an der Autobahn kann eine sonst brach liegende Fläche genutzt werden. Um vorbeifahrende Autofahrerinnen und -fahrer vor Blendung zu schützen, wurden die Module mit flacheren Anstellwinkel von 15° gebaut. ©Bild: Naturstrom AG

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