Für die Testanlage liegt der zu erwartende Energieertrag für die Windenergieanlage bei ca. 27 MWh/Jahr; bei der Windblume bei ca. 35 MWh/Jahr. ©Bild: VBS/DDPS

Armasuisse: Baugesuch für Testanlage mit Wind-Sonnenenergie eingereicht - jährliche Produktion von 27 MWh Solarenergie und 35 MWh Windstrom erwartet

(Armasuisse) Im Gebiet «La Stadera» soll eine der ersten kleinen Wind-Sonnenanlagen der Schweiz im alpinen Raum getestet werden. Das Testsystem soll von Herbst 2023 bis Ende 2024 Daten zur Auswertung liefern. Ziel ist es, mit der Testanlage die Eignung einer Hybridanlage zur Gewinnung nachhaltiger Energie in alpinem Gelände zu prüfen. armasuisse Immobilien hat das Baugesuch im Rahmen des militärischen Plangenehmigungsverfahrens eingereicht. (Texte en français >>)


Für die Testanlage liegt der zu erwartende Energieertrag für die Windenergieanlage bei ca. 27 MWh/Jahr; bei der Windblume bei ca. 35 MWh/Jahr. Die Auswertungen und Resultate werden im 4. Quartal 2024 erwartet. Die Resultate der Testanlage werden darüber entscheiden, ob der in «La Stadera» mögliche Endausbau mit insgesamt neun Hybridanlagen umgesetzt wird.

Baugesucht aufgelegt
Oberhalb von Medel, neben der Mittelstation der ehemaligen militärischen Transportseilbahn gelegen, soll eine der ersten kleinen Wind-Sonnenanlagen der Schweiz im alpinen Raum getestet werden. Das Baugesuch liegt vom 29. August bis 28. September 2022 bei der Gemeinde Medel (GR) öffentlich auf. Vorbereitungsarbeiten, d.h. die Installation eines Prototyps durch den Schweizer Systemlieferanten, erfolgen ab Herbst 2022. Die eigentliche Testanlage für eine Hybridanlage, d.h. eine Kleinwindenergieanlage mit bifazialen, photovoltaischen Solarblättern, wird im Herbst 2023 in den Testbetrieb gehen können.

Während der Planungsphase wurden die Gemeinde Medel, der Energielieferant ovra electrica Medel (OEM), der Kanton Graubünden, die Grundeigentümer sowie die Umweltverbände regelmässig über die Projektfortschritte orientiert.

Gute Bedingungen für Sonne und Wind
Ziel des VBS und seiner Partner aus der Schweizer Wirtschaft und Forschung ist es, die Umsetzung dieser nachhaltig gewonnenen Energie im Hinblick auf eine künftige Verwendung durch den Bund zu prüfen. Der Standort in der Surselva bietet sowohl bezüglich bereits vorhandener und nicht mehr genutzter Infrastruktur, wie auch bezüglich Windverhältnissen und Sonneneinstrahlung gute Bedingungen.

Text: Armasuisse

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