Hauptlieferanten für Energie sind in Montenegro aktuell noch Kohle und Wasserkraft. Das Land zählt allerdings durchschnittlich 240 Sonnentage pro Jahr, so dass das Potenzial für die Stromproduktion aus Solarenergie gross ist.

Exportinitiative Energie: Staatlicher Energieversorger Montenegros will eine Milliarde Euro in den Ausbau Erneuerbarer investieren

(©EE) Der staatliche Energieversorger in Montenegro, Elektroprivreda Crne Gore (Epcg) will die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien in den kommenden fünf Jahren auf 2000 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr erhöhen. Dazu soll insgesamt eine Milliarde Euro in neue Anlagen sowie in die energieeffiziente Sanierung bestehender Anlagen fliessen.


Zum Vergleich: Im Jahr 2021 produzierte Montenegro 3160 GWh Strom. Nun sollen 400 MW Stromerzeugungsleistung jährlich hinzukommen, davon im Jahr 2022 rund 100 MW durch die Installation von PV-Aufdach-Anlagen. Im Jahr 2023 soll zudem der Windpark Gvozd mit einer Erzeugungsleistung von 54 MW jährlich rund 150 GWh Strom erzeugen.

240 Sonnentage pro Jahr
Hauptlieferanten für Energie sind in Montenegro aktuell noch Kohle und Wasserkraft. Das Land zählt allerdings durchschnittlich 240 Sonnentage pro Jahr, so dass das Potenzial für die Stromproduktion aus Solarenergie gross ist. Montenegro könnte sogar zum Exporteur grüner Energie werden. Der Ausbau eröffnet Geschäftschancen für Projektierer und Produzenten erneuerbarer Energie.

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Technologie-Factsheet Montenegro: Energieeffizienz in Gebäuden inkl. Geothermie >>

Artikel von Reuters (auf Englisch) >>

©Text: Exportiniative Energie

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