Kroatische Kommunen können in Pilotprojekten Meerwasser nutzen, um mit Wärmepumpen Energie zu gewinnen. Fachleute sehen in der Technologie grosses Potenzial in dem Balkanland. Bisher ist die Technologie in dem Land aber noch nicht sehr verbreitet.

Exportinitiative Energie: Kroatien fördert Installation von Meerwasser-Wärmepumpen

(©EE) Das kroatische Ministerium für regionale Entwicklung und EU-Fonds fördern den Bau von Wärmepumpen, die mit Energie aus Meerwasser betrieben werden. 1.5 Millionen Euro stellt das Ministerium kommunalen Projekten zur Verfügung, die Gebäude mithilfe von Meerwasser wärmen oder kühlen lassen wollen. Erfolgreich umgesetzte Pilotprojekte zur Energiegewinnung aus Meerwasser würden auch die nachgefragte Kapazität bei Herstellern erhöhen und somit die Installationskosten der Wärmepumpen künftig senken, zitiert das Nachrichtenportal Total Croatia News das kroatische Ministerium.


Fachleute sehen grosses Potenzial für Wärmepumpen in Kroatien: „Es ist möglich, Wärmepumpen an grossen Teilen der Küste zu installieren“, sagte Professor Neven Duić von der Universität Zagreb gegenüber dem Fachmagazin Balkan Green Energy News. „Gebiete nahe grosser Flüsse wie dem Sava und der Donau sind ebenfalls geeignet.“ Auch ein Einsatz in der Nähe von Seen sei möglich. Bisher ist die Technologie in dem osteuropäischen Land aber noch nicht sehr verbreitet. Hersteller könnten also von steigenden Geschäftschancen profitieren und Kommunen in Verkaufsgesprächen auf die neuen Fördermittel hinweisen.

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©Text: Exportinitiative Energie

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