Der Netzbetreiber Evida berechnet künftig keine Gebühren mehr für den Austausch von Gasheizungen durch Erneuerbare-Energie-Anlagen in Dänemark. Zudem stehen Fördermittel für den Bau klimafreundlicher Energieanlagen bereit.

Exportinitiative Energie: Dänemark erleichtert Immobilieneigentümern Umstieg auf Erneuerbare beim Heizen

(©EE) Das dänische Energieministerium will Hausbesitzer finanziell entlasten, die ihre Gasheizung durch eine Erneuerbare-Energie-Anlage ersetzen. Zukünftig soll der staatliche Netzbetreiber Evida keine Gebühren mehr für die Abschaltung einer Gasheizung verlangen, wenn die Eigentümer stattdessen eine Solarthermieanlage oder eine Biomasseanlage installieren lassen. Auch Wärmepumen werden gefördert.


Diese Förderung soll bis zum Jahr 2026 gelten. Hersteller klimafreundlicher Heizanlagen können in Verkaufsgesprächen auf die finanzielle Entlastung hinweisen.

Wärmepumpen mit Strom aus Erneuerbaren
Dänische Hausbesitzer können sich ausserdem auf Fördermittel für den Einbau von Wärmepumpen bewerben, die zum Beispiel mit Strom aus Erneuerbaren-Energie-Anlagen betrieben werden. Das Energieministerium will auch das Leasing einer Wärmepumpe finanziell fördern. Eine steigende Nachfrage nach Wärmepumpen könnte den Bau klimafreundlicher Energieanlagen vorantreiben, besonders in Regionen mit begrenzter Netzkapazität.

Das ist das Ergebnis einer Studie, die Forscher aus Dänemark, dem Kosovo und Kroatien im Dezember 2020 in der Fachzeitschrift Energy veröffentlichten. Hersteller solcher Anlagen könnten entsprechend von steigenden Geschäftschancen profitieren.

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©Text: Exportinitiative Energie

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