Aufgrund der höheren Jahreskosten und der im Vergleich zum Vorjahr leicht tieferen Produktion erhöhte sich der Preis pro Kilowattstunde abgegebene Energie von 4.63 auf 5 Rappen.

Kraftwerke Sarganserland AG: Produktion rund 16% über dem langjährigen Mittel - Preis pro kWh steigt von 4.63 auf 5 Rappen

(PM) Die Aktionäre der Kraftwerke Sarganserland AG haben an der Generalversammlung die Jahresrechnung genehmigt und den Verwaltungsrat bestätigt. Die Stromproduktion lag im Geschäftsjahr 2019/20 rund 16 Prozent über dem langjährigen Mittel.


Die Kraftwerksstufen in Mapragg und Sarelli produzierten im Geschäftsjahr 2019/20 insgesamt 526 Millionen Kilowattstunden Strom. Dieser Wert liegt über dem langjährigen Durchschnitt, was auf den warmen und niederschlagsreichen Winter zurückzuführen ist. Für den Antrieb der Speicherpumpen bezog die KSL 253 Millionen Kilowattstunden Strom.

Preis pro kWh steigt von 4.63 auf 5 Rappen
Die Jahreskosten zu Lasten der Partner stiegen gegenüber dem Vorjahr um rund 4 Prozent auf 26.1 Millionen Franken. Aufgrund der höheren Jahreskosten und der im Vergleich zum Vorjahr leicht tieferen Produktion erhöhte sich der Preis pro Kilowattstunde abgegebene Energie von 4.63 auf 5 Rappen.

«Hydro 4.0» auf Kurs
Das Pilotprojekt «Hydro 4.0» wurde im Berichtsjahr weiter vorangetrieben. Verschiedene digitale Anwendungen wurden bei der KSL eingeführt, getestet und deren Nutzen bewertet. Im Rahmen von «Hydro 4.0» sollen Prozesse in den Wasserkraftwerken digitalisiert werden. Die Kraftwerke Sarganserland AG ist das erste digitale Wasserkraftwerk der Schweiz.

Verwaltungsrat bestätigt
Die Aktionäre der Kraftwerke Sarganserland AG genehmigten die Jahresrechnung und beschlossen, eine Dividende von 500‘000 Franken auszurichten. Die Mitglieder des Verwaltungsrats – Yvonne Walser Georgy, Jörg Huwyler, Ferdinand Riederer, Michael Schärli und Hans-Peter Zehnder – wurden im Amt bestätigt.

Die Kraftwerke Sarganserland AG ist ein Partnerunternehmen von Axpo und dem Kanton St. Gallen. Axpo hält 98.5 Prozent der Anteile, der Kanton St. Gallen die restlichen 1.5 Prozent.

Text: Axpo

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