Hersteller und Verkäufer von Solaranlagen und Technik für dezentrale Netze können zinsgünstige Kredite von der Afrikanischen Entwicklungsbank bekommen. Der Finanzierer will damit mehr Haushalten in Afrika Zugang zu elektrischem Strom verschaffen.

Exportinitiative Energie: AfDB stellt 50 Millionen US-Dollar für Ausbau von Solarenergie und Netztechnik in Afrika zur Verfügung

(©EE) Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) will zinsgünstige Kredite an Unternehmen vergeben, die in Afrika kleine Solaranlagen, solarbetriebene Elektroherde sowie Technik für dezentrale Stromnetze bauen und vertreiben. Ziel ist es, im Zuge einer nachhaltigen Erholung mehr Haushalten in Afrika Zugang zu elektrischem Strom zu ermöglichen. Dafür hat die Bank die sogenannte Covid-19-Off-grid Recovery Platform aufgelegt, einen Fonds, den sie gemeinsam mit drei Partnern mit mindestens 50 Millionen US-Dollar (41.1 Millionen Euro) ausstattet. Durch das neue Programm kann die Nachfrage nach Solaranlagen und Netztechnik in Afrika steigen.


Das Geld des Fonds stammt aus verschiedenen Quellen. 20 Millionen US-Dollar (16.4 Millionen Euro) investiert der Sustainable Energy Fund for Africa der AfDB. Die übrigen 30 bis 40 Millionen US-Dollar (24.7 bis 32.9 Millionen Euro) kommen von der britischen Investmentbank Lion’s Head Global Partners, dem New Yorker Risikokapitalunternehmen Social Investment Managers and Advisors und dem niederländischen Impact-Investor Triple Jump. Die Kofinanzierer wurden in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt.

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©Text: Exportinitiative Energie

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