Die Anlage produziert sechsmal mehr Strom als alle Solarstromanlagen der EKZ in der Schweiz. Bild: EKZ

EKZ: Erstes Solarkraftwerk in Spanien geht ans Netz

(ee-news.ch) Die erste grosse Freiflächen Solaranlage von EKZ ging am 24. November ans Netz. Das 49 MW-Solarkraftwerk «Algibicos» in Südspanien befindet sich in der Nähe der Stadt Murcia und wird pro Jahr etwas über 90 Mio. kWh Strom produzieren. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von mehr als 20 000 Haushalten. Das ist rund sechs Mal mehr Strom als alle EKZ-Solarstromanlagen in der Schweiz.


Das Gebiet zählt mit über 300 Schönwettertagen zu den sonnenreichsten Gegenden in ganz Europa. Und der Ertrag wird sogar noch gesteigert. Die Solarpanels sind beweglich und fahren tagsüber dem Sonnenstand nach. «Im Vergleich zu Schweizer Anlagen kann so circa doppelt so viel elektrische Energie gewonnen werden», erklärt Jean-Marc Degen, Senior Projektleiter bei EKZ Renewables.

500 Meter von Netzanschluss
Das flache und ohne künstliche Bewässerung unfruchtbare Grundstück ist ideal gelegen, das Unterwerk für den Anschluss ans Netz ist nur 500 Meter entfernt. Die belegte Fläche beträgt 85 Hektar, was circa 85 Fussballfeldern entspricht.

Ohne staatliche Einspeisevergütungen
Die niedrigen Produktionskosten neuer PV-Anlagen und der sonnenreiche Standort in Spanien ermöglichen einen gewinnbringenden Betrieb – auch ohne staatliche Einspeisevergütungen. Der Bau von grossen Freiflächen-Solaranlagen ist eine wirtschaftlich Interessante Investition, welche es EKZ ermöglicht, dem Auftrag der Gewinnorientierung nachzukommen und den Kanton günstig mit Energie zu versorgen.

Text: ee-news.ch, Quelle: EKZ

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2 Kommentare

Max Blatter

Huh? Die Schlagzeile hat mich jetzt aber ganz schön verwirrt: "Erstes Solarkraftwerk in Spanien ..."??

Ach so: Wohl das erste Solarkraftwerk der EKZ in Spanien! Na ja; die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich würde man ja auch nicht primär mit Spanien in Verbindung bringen.

Diego Fischer

Skandalös, was das EKZ, in anderen Worten der Kanton Zürich, da macht: statt die Energiewende in der Schweiz voranzutreiben, wird das Geld der Zürcher Stromverbraucher im Ausland investiert, während im Kanton Zürich die Dächer leer bleiben.

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