Die Stadt Johannesburg will nun stärker auf Solarstrom zu setzen und auch Strom zu nutzen, der bei der Verwertung von Deponiegas gewonnen wird. Die Hauptstadt Kapstadt plant den Bau einer 300-Megawatt-PV-Anlage bis zum Jahr 2023.

Exportinitiative Energie: Südafrika setzt neue Anreize für Erneuerbare und verringert Abhängigkeit von staatlichem Energieunternehmen Eskom

(©EE) Grossstädte in Südafrika dürfen ihre Stromproduzenten künftig frei wählen. Nach einer Genehmigung des Energieministeriums können die Städte ihren Strom nun auch von unabhängigen Stromerzeugern (IPPs) wie etwa Betreibern Erneuerbarer-Energien-Anlagen beziehen. Das verringert die Abhängigkeit der Grossstädte vom staatlichen Energieunternehmen Eskom, das 90 Prozent seines Stroms aus Kohle gewinnt.


Die Genehmigung könnte den Bau klimafreundlicher Energieanlagen in Südafrika vorantreiben. Die Stadt Johannesburg zum Beispiel erwägt nun stärker auf Solarstrom zu setzen und auch Strom zu nutzen, der bei der Verwertung von Deponiegas gewonnen wird, schreibt das Fachmagazin Afrik21 in einem Bericht. Die Hauptstadt Kapstadt plant den Bau einer 300-Megawatt-PV-Anlage bis zum Jahr 2023.

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©Text: Exportinitiative Energie

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