Links oben Day Ahead Auktion Stundenpreise der vergangenen Woche, rechts oben Base Wochenkontrakte und unten Day Ahead Auktion Base Preise im Jahresverlauf. Grafik: Elcom

Ein windiger Wochenstart liess die Preise in Deutschland nachts bis auf -10 EUR/MWh. Zum Wochenende fehlte der Wind, so dass Strom aus der Schweiz nach Deutschland exportiert wurde. Bild: Elcom

Praktisch kein Solarertrag in der Schweiz und aufgrund fehlender Windanlagen trotz hohem Windaufkommen kaum Windstrom. Bild: Elcom

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom10.11.20: Viel Windstrom führt zu Minuspreise zum Wochenstart

(Elcom) Die Stundenpreise der vergangenen Woche starteten im Minusbereich. Eine hohe Windeinspeisung in Deutschland kombiniert mit der tiefen Nachfrage der Nachtstunden liess die Preise bis auf -10 EUR/MWh sinken.


Die in der Regel stabile Stromproduktion aus Atomkraftwerken in Deutschland wurde in diesen Stunden leicht reduziert. Mit dem Abflauen des Windes ab Dienstag hielten sich die Stundenpreise zwischen 30 und 60 EUR/MWh während der restlichen Woche. Am Wochenende war die Windeinspeisung derart tief, dass trotz der geringen Nachfrage abendliche Preisspitzen auf dem Niveau der Werktagspreise zu verzeichnen waren.

Die Schweizer Stundenpreise lagen dadurch am Wochenende unter den deutschen Stundenpreisen. Dies führte zu grösseren kommerziellen Exporten von der Schweiz nach Deutschland, was für diese Jahreszeit eher unüblich ist. Die Wochenbasepreise blieben stabil.

Spotmarktbericht vom 10.11.2020 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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