Frankreich hat die Grössenbeschränkung von PV-Anlagen angehoben, für die Betreiber eine garantierte Einspeisevergütung erhalten. Die französische Regierung will damit die Installation von PV-Aufdachanlagen vorantreiben.

Exportinitiative Energie: In Frankreich erhalten mehr PV-Anlagen Einspeisevergütung – Absenkung fällt geringer aus als geplant

(©EE) In Frankreich erhalten zukünftig auch Besitzer von Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 500 kW eine feste Einspeisevergütung. Bisher hatte die französische Regierung nur Anlagen mit einer Leistung von höchstens 100 kW auf diesem Wege gefördert. Dank der Änderung unterliegen nun weniger Anlagen dem Risiko schwankender Preise.


Zusätzlich hat die französische Regierung die garantierte Vergütung von Solarstrom nicht wie geplant um 8.7 Prozent, sondern nur um 3.8 Prozent gekürzt. „Eine Senkung um 8.7 Prozent hätte nicht die aktuelle Entwicklung der Photovoltaik-Kosten widergespiegelt", zitiert das pv magazine einen Vertreter des französischen Ministeriums für ökologischen Wandel in einem Artikel. Die Anzahl der Neuinstallationen privater und kommerzieller PV-Aufdachanalgen war in den letzten Monaten laut der französischen Denkfabrik France Territoire Solaire aufgrund der Corona-Pandemie zurückgegangen. Dem will die französische Regierung nun mit den neuen Anreizen entgegenwirken und die Entwicklung des Solarenergie-Marktes vorantreiben.

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©Text: Exportinitiative Energie

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