Links oben Day Ahead Auktion Stundenpreise der vergangenen Woche, rechts oben Base Wochenkontrakte und unten Day Ahead Auktion Base Preise im Jahresverlauf. Grafik: Elcom

Am 13.9. deckten die hohen Wind- und Solareinspeisungen einen grossen Teil der deutschen Inlandnachfrage. Bild: Elcom

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 15.9.20: Wind und Sonnte trumpfen - Residuallast in Deutschland am 13.9. beinahe bei null

(Elcom) Die deutschen Stundenpreise fielen am Sonntag, 13.09.2020, wieder einmal deutlich ins Negative, die Stunde 13-14 notierte auf knapp -60 EUR/MWh.


Grund dafür waren hohe Wind- und Solareinspeisungen, diese deckten einen grossen Teil der deutschen Inlandnachfrage. Die Residuallast (Last, welche mit konventionellen Kraftwerken zu decken ist) war entsprechend beinahe null. Die Stundenpreise der anderen Länder machten die deutsche Bewegung nicht mit, limitierte Grenzkapazitäten verhinderten mehr Import von billigem Strom aus Deutschland. Die Schweizer Stundenpreise blieben meist unter den französischen Preisen, weshalb oft Strom nebst dem üblichen Export nach Italien auch kommerziell nach Frankreich floss. Die Wochenprodukte zogen an. Prognosen für Winderzeugung eher unter Norm stützten die Preise.

Terminmarktbericht vom 15.09.2020 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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