Neben dem Brennelementwechsel und den gesetzlich erforderlichen Prüf- und Instandhaltungsarbeiten wurden im AKW Leibstadt an der Leittechnik und den Steuerungssystemen Erneuerungsarbeiten durchgeführt. ©Bild: KKL

ENSI: Genehmigt nach Revision Wiederanfahren des AKW Leibstadt

(ENSI) Das Atomkraftwerk Leibstadt darf nach der Jahresrevision 2020 wieder ans Netz. Das ENSI überzeugte sich davon, dass alle Revisionsarbeiten korrekt und gesetzeskonform ausgeführt wurden. Es erteilte am 11. August 2020 die Freigabe für das Wiederanfahren. (Article en français >>)


Das ENSI hat am Ende der diesjährigen Hauptrevision des Atomkraftwerks Leibstadt (KKL) die Schlussinspektion durchgeführt. Nach der Beurteilung der technischen Berichte und der Inspektions- und Kontrollergebnisse genehmigte das ENSI die Wiederaufnahme des Leistungsbetriebs. Die Freigabe wurde am 11. August 2020 erteilt.

Verschiebung wegen Coronavirus
Die Anlage war am 29. Juni 2020 zur Jahreshauptrevision heruntergefahren worden. Infolge der Coronavirus-Situation hatte das AKW Leibstadt die Revision um zwei Monate verschoben und die Planung angepasst. Die Planungsänderung war vom ENSI vorgängig geprüft und gutgeheissen worden. Auch in der Pandemiezeit müssen die Schweizer Kernkraftwerke die regulatorischen Anforderungen an die Sicherheit erfüllen.

Neben dem Brennelementwechsel und den gesetzlich erforderlichen Prüf- und Instandhaltungsarbeiten wurden im AKW Leibstadt an der Leittechnik und den Steuerungssystemen Erneuerungsarbeiten durchgeführt. Die Revision erfolgte nach Vorschrift und die Strahlenschutzmassnahmen wurden konsequent umgesetzt. Davon haben sich einerseits das ENSI und andererseits die hinzugezogenen Experten des Schweizerischen Vereins für technische Inspektionen (SVTI) während der Revision überzeugt.

Text: Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI

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1 Kommentare

Max Blatter

Ja? Und? Alles völlig normal, also journalistisch irrelevant.

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