Die Speicherkapazität der Batterie beträgt rund eine Megawattstunde (MWh). Sie besteht aus 24 Lithium-Ionen-Akkus, die auch in Fahrzeugen des Typs BMW i3 eingesetzt werden. ©Bild: Vattenfall

Batteriespeicher mit positiver Bilanz: Lebensmittelhersteller Ingredion konnte nach Inbetriebnahme Lastspitzen deutlich reduzieren

(ee-news.ch) Vattenfall hat Ende vergangenen Jahres eine sogenannte Peakshaving-Batterie für den Speisestärke-Hersteller Ingredion an dessen Firmenstandort in Hamburg installiert. Die Batterie unterstützt das Unternehmen beim Management seiner Lastspitzen. Ingredion ist seither in der Lage, seine Stromabnahmespitzen zu reduzieren und so sein Lastprofil zu glätten.


Die Speicherkapazität der Batterie beträgt rund eine Megawattstunde (MWh). Sie besteht aus 24 Lithium-Ionen-Akkus, die auch in Fahrzeugen des Typs BMW i3 eingesetzt werden. Mit Hilfe der Batterie war es möglich, die Lastspitzen von Ingredion deutlich zu reduzieren. Die Kooperation mit Ingredion erfolgt im Rahmen der Batteriepartnerschaft von Vattenfall, dabei handelt es sich um ein Batterie-Anlagenpachtmodell für Industriekunden. In diesem Modell übernimmt Vattenfall die Investition in den Batteriespeicher, plant und errichtet den Speicher beim Kunden. Der Kunde betreibt die Anlage vollverantwortlich, während die Wartung und Instandhaltung von Vattenfall übernommen werden. Bereits nach dem ersten halben Jahr nach der Installation konnte eine positive Bilanz gezogen werden, so Ingredion. Die Lastspitzen seien deutlich reduziert worden, das habe zu einer zu einer konstanteren Stromabnahme aus dem öffentlichen Netz beigetragen.

Software erkennt frühzeitig Lastspitzen
Stromabnahmespitzen werden durch ein gleichmäßiges Abnahmeprofil reduziert. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien sind Lithium-Ionen-Batterien ein geeignetes Instrument, die benötigte Flexibilität in den Stromnetzen sicherzustellen. Neben dieser technischen Komponente kann sich der Einsatz von Batterien auch betriebswirtschaftlich lohnen. Die eigens hierfür entwickelte Software erkennt mit Hilfe eines Algorithmus frühzeitig Lastspitzen und kappt diese, bevor hohe Netzentgelte verursacht werden. Beim Auftreten einer Lastspitze liefert der Batteriespeicher sofort den Strom.

Text: ee-news.ch, Quelle: Vattenfall GmbH

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