Erneuerbare Energien in Bürgerhand. Verteilung der Eigentümer an der bundesweit installierten Leistung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen 2016. ©Bild: AEE

Tätigkeitsfelder von Energiegenossenschaften. 2018 waren die meisten Energiegenossenschaften im Bereich der Solarenergie aktiv. ©Bild: AEE

Energiegenossenschaften: Vom Fundament der Energiewende zur Randnotiz?

(AEE) Die Bürger und Bürgerinnen waren lange Zeit die tragenden Akteure der Energiewende. Diese Form der Kooperation ermöglicht den Bürgern und Bürgerinnen den gemeinschaftlichen Bau und Betrieb grösserer Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Solarparks oder Biogasanlagen sowie von Nahwärmenetzen, oft in Kooperation mit den Kommunen und lokalen Unternehmen. Die Zeiten für Energiegenossenschaften sind allerdings schwierig geworden. Gerade der Niedergang der Windenergie in Deutschland macht ihnen schwer zu schaffen. Neue Geschäftsfelder müssen erst noch erschlossen werden. Einen Überblick über Energiegenossenschaften und ihre Tätigkeiten bietet der neue AEE Renews Kompakt.


Die Stimmung bei den Energiegenossenschaften hat sich in den letzten Monaten weiter eingetrübt. Das ist das Ergebnis der aktuellen DGRV-Jahresumfrage unter den Energiegenossenschaften. Über 80 Prozent sind in der Stromerzeugung aus Solaranlagen aktiv. Solarenergie bleibt damit zwar das Kerngeschäft, doch für das kommende Jahr plant nur noch etwa die Hälfte der Energiegenossenschaften neue Solarstromprojekte. Mehr dazu in der DGRV-Jahresumfrage Energiegenossenschaften 2020.

Energiegenossenschaften im Auf- und Abschwung: Bürgerenergie – vom Fundament der Energiewende zur Randnotiz?, Renews Kompakt, Ausgabe 52 >>

DGRV-Jahresumfrage Energiegenossenschaften 2020: Geschäftsklima trübt sich weiter ein >>

Text: Deutsche Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

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1 Kommentare

Max Blatter

Ehrlich gesagt: Die Organisationsformen sind mir sowas von egal. Hauptsache, es wird erneuerbare Energie produziert, verteilt und genutzt, von wem auch immer!

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