Im Bild v.l.n.r.: Markus Brosch und Andreas Klier, beide Geschäftsführer Anumar GmbH, Thomas Benz und Thomas Scheppler, beide von der Umweltbank AG. Anumar wird die Anlagen betreiben. Bild: Umweltbank

Umweltbank: Finanziert mit 110 MW Leistung grössten Solarpark Bayerns - Gestehungskosten von unter 5 ct/kWh

(PM) Die Umweltbank finanziert ein weiteres Leuchtturmprojekt im Bereich der erneuerbaren Energien - den Solarpark Schornhof in der Nähe von Ingolstadt in Deutschland. Die 110 MW Freiflächen-Photovoltaikanlage mit eigenem Umspannwerk ist nicht nur der mit Abstand grösste Solarpark in Bayern. Das Investitionsvolumen beträgt rund 60 Mio. Euro, davon finanziert die Umweltbank rund 55 Mio. € über eine Laufzeit von 20 Jahren.


Im Dezember 2020 soll der Solarpark den Betrieb aufnehmen. 30 MW werden über EEG-Förderberechtigungen der Bundesnetzagentur vergütet. Die weiteren 80 MW werden über zwei langfristige Stromabnahmeverträge („Power Purchase Agreement“, PPA) vergütet. Ein entsprechender Vertrag mit einer Gesamtleistung von 50 MW wurde z. B. zwischen Anumar (Anlagenbetreiber) und dem norwegischen Energieversorger Statkraft (Offtaker) geschlossen. Das Projekt zeigt, dass Solarstrom in Deutschland mit Gestehungskosten von unter 5 ct/kWh bei Grossprojekten auch ohne Förderung rentabel ist. Die UmweltBank bietet bereits seit Mai 2019 erfolgreich ein Finanzierungskonzept für PPA-Projekte an.

Intensiv genutztes Landwirtschaftsland
Auch die ökologischen Aspekte des Solarparks sind herausragend. Der produzierte Strom entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 30‘000 Haushalten. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt ca. 77‘000 Tonnen. Bisher wurden die Donaumoosflächen intensiv landwirtschaftlich genutzt. Durch den Betrieb des Solarparks können sich die Flächen langfristig erholen. Der Grundwasserspiegel soll sich durch die Kappung von Drainagen erhöhen und den „Moorschwund“, der ebenfalls für Treibhausgasemissionen sorgt, bremsen. Darüber hinaus entstehen unter den Solarmodulen neue Wiesen, die die Biodiversität fördern.

Text: Umweltbank

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert