Die Studie vergleicht 38 Anbieter aus der Schweiz und dem näheren Ausland. Bild: EZS

Marktübersicht: Energiemanagementsysteme - digitales Tool der Energieversorgung

(PM) Energiemanagementsysteme können EVU, Messdienstleister, Installationsbetriebe und andere Anwender mit einer Vielzahl von Funktionen unterstützen. Diese Studie von Energie Zukunft Schweiz AG gibt eine Übersicht über die verschiedenen Systeme und schafft eine Entscheidungsgrundlage bei der Suche nach einem geeigneten System.


Die Digitalisierung bietet der Energiebranche grosse Chancen, stellt sie aber auch vor neue Herausforderungen. Die Kundenbedürfnisse wandeln sich schnell und bestehende Geschäftsmodelle müssen angepasst werden, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Doch auch die Netze sind zunehmend auf intelligente, softwarebasierte Systeme angewiesen, mit denen aktiv in die Energie- und Leistungsflüsse eingegriffen und Abrechnungen vereinfacht werden können.

Vergleich von 38 Anbietern
Energiemanagementsysteme (EMS) sind einer der zentralen Lösungsansätze der Digitalisierung, um sich diesen Herausforderungen im Markt und im Netz zu stellen. Der EMS-Markt ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und aufgrund der Komplexität schwer überschaubar geworden. Aus diesem Grund hat Energie Zukunft Schweiz AG mit Unterstützung von EnergieSchweiz eine Marktübersicht erarbeitet. Sie soll EVU, Messdienstleistern, Installationsbetrieben und anderen Anwendern bei der Suche nach geeigneten Systemen zum Energiemanagement unterstützen. Die Studie vergleicht 38 Anbieter aus der Schweiz und dem näheren Ausland.

Ausdehnung auf Netz und Messwesen
Der Fokus von EMS liegt derzeitig auf dezentralen kundenseitigen Dienstleistungen: EMS bieten eine digitale Schnittstelle zum Kunden durch ein breiteres Serviceangebot, wie z.B. Einsicht in die Verbräuche. Eine Weiterentwicklung für das Netz und das Messwesen der Zukunft ist allerdings ebenfalls zu beobachten. So sind Lademanagement, Lastspitzenbrechung und Lastverschiebung bereits Bestandteile vieler EMS. Es ist anzunehmen, dass die Relevanz der netzseitigen Funktionen weiter zunehmen wird. Ausserdem ist zu beobachten, dass die Digitalisierung den Trend der Datenerfassung und -übertragung in Richtung Echtzeit treibt und Funktionen, welche auf zukünftige Geschäftsmodelle ausgerichtet sind, immer relevanter werden.

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Systemen und den Entwicklungstrends finden Sie in der Marktübersicht >>

Text: Energie Zukunft Schweiz AG

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