Gewinner nach Zuschlagsmenge war bei der Ausschreibung vom 1. September Nordrhein-Westfalen mit 64.2 MW verteilt auf vier Gebote. Mit sechs Zuschlägen gingen die meisten nach Schleswig-Holstein (30.2 MW). ©Bild: BWE/Jens Meier

Ausschreibung für Onshore-Windenergie: Erneut unzureichender Wettbewerb – deutlich zu wenige Projekte eingereicht

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1. September 2019 erteilt. Die unzureichende Wettbewerbssituation bei den Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land setzt sich weiter fort. Erneut gingen mit 22 Geboten und 187 Megawatt (MW) Gebotsvolumen deutlich zu wenige Projekte ins Rennen, um bei einer ausgeschriebenen Menge von 500 MW von Wettbewerb sprechen zu können.


Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 6.20 ct/kWh erneut auf Höchstpreisniveau. Gewinner nach Zuschlagsmenge war Nordrhein-Westfalen mit 64.2 MW verteilt auf vier Gebote. Mit sechs Zuschlägen gingen die meisten nach Schleswig-Holstein (30.2 MW). Die verbleibenden elf Zuschläge verteilen sich mit je ein oder zwei Projekten auf Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen. Ein Gebot musste aufgrund fehlender Teilnahmeberechtigungen ausgeschlossen werden. Die Zuschläge werden noch am 10. September auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Der nächste Ausschreibungstermin für Windenergie an Land ist der 1. Oktober 2019.

Zuschläge der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1. September 2019 >>

Text: Deutsche Bundesnetzagentur

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