Jordanien strebt an, den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix bis 2025 auf 20 % zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen alle 7000 Moschen mit Photovoltaik-Aufdachanlagen ausgestattet werden.

Exportinitiative: Jordanien baut weitere 35 PV-Aufdachanlagen auf Moscheen – geplant sind PV-Anlagen auf allen 7000 Moscheen

(©EEE) Das jordanische Ministerium für Energie und Bodenschätze hat angekündigt, dass weitere 35 der rund 7000 Moscheen im Land mit Photovoltaik-Aufdachanlagen ausgestattet werden sollen. Alle Projekte sollen in der südlichen Stadt Akaba realisiert werden. Aktuell verfügen bereits ca. 500 Moscheen im Land über PV-Anlagen.


Die Projekte sind Teil eines von der jordanischen Regierung im März 2015 gestarteten Programms zur Ausstattung aller Moscheen mit PV-Anlagen. Das Programm soll Moscheen enorme Einsparungen und teils sogar Solarenergieeinnahmen ermöglichen, die dank der 2012 eingeführten Net-Metering-Regelung generiert werden können.

20 % Erneuerbare am Energiemix
Die Gesamtkosten für die Installation der Anlagen liegen bei knapp 675‘00 Jordanische Dinar, umgerechnet 852‘300 Euro. Die Hälfte der Mittel wird vom Renewable Energy and Energy Efficiency Fund (Jreeef) des Königreichs bereitgestellt. Der Jreeef wurde 2012 im Rahmen des Renewable Energy and Energy Efficiency Law aufgesetzt und soll Jordanien bei der Umsetzung seiner Energieziele unterstützen. Jordanien strebt an, den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix bis 2025 auf 20 % zu erhöhen.

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©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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