Die grössten Potenziale zur Einsparung von Energie liegen in der Nahrungsmittel-, Chemie-, Metall-, Papier- und Kfz-Industrie. Effizienzsteigernde Technologien könnten Abhilfe schaffen.

Exportinitiative: US-Firmen investieren trotz Abkehr der Regierung weiter in energieeffiziente Technologien

(©EEE) Trotz der Abkehr der amerikanischen Regierung vom Klimawandel investieren US-Unternehmen weiter in energieeffiziente Technologien. Laut einer Studie der Alliance for Industrial Efficiency haben sich rund 80 % der grössten Verarbeitungsbetriebe im Land feste Ziele u. a. für eine Reduzierung des Treibhausgasausstosses gesetzt.


Auch wenn die USA offiziell aus dem Klimaabkommen von Paris ausgetreten sind, halten viele Bundesstaaten weiter an den Zielen fest. Bis April 2019 gab es fast 2800 Unterschriften für die „We are still in“-Initiative, unter den Unterzeichnern sind einige Bundesstaaten, Bürgermeister, Unternehmen und Hochschulen zu finden. Auch die Klimaallianz der Vereinigten Staaten, die aus 23 US-Staaten und Puerto Rico besteht, verpflichtet sich weiterhin zu den Emmissionszielen.


Einsparpotenziale von Energie in Industrie
Um die Ziele zu erreichen und Einsparpotenziale zu identifizieren, haben sich viele Firmen aus energieintensiven Branchen Energieaudits gestellt. Einige der Ergebnisse werden in der Datenbank des Industrial Assessment Centers gelistet. Laut dieser Auflistung liegen die grössten Potenziale zur Einsparung von Energie in der Nahrungsmittel-, Chemie-, Metall-, Papier- und Kfz-Industrie. Allen voran können hier effizienzsteigernde Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen oder prozessbezogene Massnahmen wie der Einsatz von Pumpensystemen oder Lüftungstechnik Abhilfe schaffen. In diesem Umfeld bestehen für deutsche Unternehmen sehr gute Lieferchancen.

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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