BASF vertreibt ab sofort Natrium-Schwefel-Batterien (NAS-Batterien) des japanischen Keramikherstellers NGK Insulators, Ltd. Mehrere NAS-Batterie-Module können in Containern zu Langzeitenergiespeichern zusammengefasst werden. Bild: NGK

BASF und NGK: Schliessen Vertriebspartnerschaft für Natrium-Schwefel-Batterien

(ee-news.ch) BASF New Business GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des deutschen Chemieunternehmens BASF, und der japanische Keramikhersteller NGK Insulators LTD sind eine Vertriebspartnerschaft eingegangen.


NGKs Natrium-Schwefel-Batterien (NAS-Batterien) war gemäss eigenen Angaben des Unternehmens weltweit die erste kommerziell erhältliche Batterie mit einer über Stunden speicherbaren Energiemenge von mehr als 1 Megawatt. Die NAS Batterie zeichnet sich weiterhin durch eine Reihe aussergewöhnlicher Eigenschaften aus. Im Vergleich zu anderen Batterietechnologien, verfügt die NAS Batterie über eine höhere Kapazität, eine höhere Energiedichte sowie eine längere Lebensdauer. Daher eignen sie sich besonders gut für stationäre Anwendungen – im Gegensatz zu beispielsweise Lithium-Ionen-Batterien, deren Stärke die Bereitstellung hoher Leistung auf kürzere Zeit ist.

Sehr geeignet für Langzeitenergiespeicher
„NGK hat mehr als 15 Jahre Erfahrung mit diesen Batterien, sowohl in der Herstellung als auch in der Anwendung bei Kunden. Auf Basis unserer technischen Expertise aus eigenen Entwicklungsarbeiten in den vergangenen Jahren, eignet sich die Natrium-Schwefel Technologie sehr gut für den sich entwickelnden Markt für Langzeitenergiespeicher. Mit der NAS Batterie von NGK können wir in einen für BASF neuen Markt einsteigen und unseren Kunden eine zuverlässige und bewährte Lösung anbieten“, so Dr. Frank Prechtl, Direktor Business Build-Up E-Power-Management der BASF New Business GmbH.

Leistung von 560 Megawatt installiert
„NGK war weltweit das erste Unternehmen, das NAS Batteriesysteme vermarktet hat. Wir haben NAS Batteriesysteme an etwa 200 Standorten weltweit aufgestellt – zusammengefasst entspricht das einer Ausgangsleistung von mehr als 560 Megawatt und einer Energiespeicherkapazität von 4.0 Gigawattstunden“, sagt Tatsumi Ichioka, Leiter der Abteilung NAS Batterie bei NGK.

Text: ee-news.ch, Quelle: BASF und NGK

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