Prognosen zu Folge wird erwartet, dass 38 % des Bruttoenergieverbrauchs des Landes bis 2030 durch regenerative Energien gedeckt werden. Derzeit beträgt die installierte Solarleistung lediglich 98.8 MW.

Exportinitiative: Litauen erhält Unterstützung beim Ausbau von erneuerbaren Energien

(©EEE) Die Europäische Kommission hat Litauens neue Regelung zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien genehmigt. Unterstützt wird der Auktionsplan mit Investitionen in Höhe von 385 Mio. Euro. Das baltische Land führt zum 1. Mai 2019 eine neue Beihilferegelung für Erneuerbare-Energien-Anlagen ein.


Als förderfähig gelten alle Anlagen, unabhängig von der Grösse und der eingesetzten Technologie. Die Unterstützung wird in Form einer Prämie erfolgen, die in einem Ausschreibungsverfahren festgelegt wird. Die Höhe der endgültigen Prämie wird aus der Differenz zwischen dem Marktpreis für Strom in Litauen und den durchschnittlichen Erzeugungskosten der kostengünstigsten Erneuerbaren-Energien-Technologie bestimmt werden. Als kostengünstigste Technologie gilt in Litauen Onshore Windenergie.

Von 20 % Erneuerbare auf 38 %
Erst kürzlich hat Litauen sein Ausbauziel von 20 % erneuerbare Energien bis 2020 erreicht. Prognosen zu Folge wird nun erwartet, dass 38 % des Bruttoenergieverbrauchs des Landes bis 2030 durch regenerative Energien gedeckt werden. Derzeit verfügt Litauen über Wind- und Biomassekraftwerke mit einer Leistung von 535 MW bzw. 485 MW, wohingegen die installierte Solarleistung lediglich 98.8 MW beträgt. Die neue Förderregelung schafft Anreize für die Installation von neuen Anlagen und wird künftig Investitionen in der Branche mobilisieren.

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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