05. Apr 2019

Windenergieprojekte schaffen durch naturnahe Kompensations- und Ausgleichsflächen neue Lebensräume für bedrohte Tier-, Pflanzen und Insektenarten. Dagegen setzt die intensive Landbewirtschaftung den Insekten zu.

BWE: Einfluss der Windenergie auf das weltweite Insektensterben ist zu vernachlässigen

(BWE) Eine englischsprachige Veröffentlichung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte die mediale Aufmerksamkeit vor kurzem auf einen vermeintlichen Zusammenhang zwischen Windenergienutzung und dem Rückgang von Insektenbeständen gelenkt. In einem ausführlichen Infopapier nimmt der deutsche Bundesverband Windenergie (BWE) die Aussagen der Studie unter die Lupe.


Der BWE vergleicht dabei den Beitrag der Windenergie zum Insektenrückgang mit dem Einfluss anderer menschengemachter Einflussfaktoren. Fest steht: Der Einfluss der Windenergie auf die Insektenpopulationen ist zu vernachlässigen.


Intensivere Landbewirtschaftung setzt Insekten zu
In dem ausführlichen Hintergrundpapier werden Informationen zum Thema Insektensterben aufbereitet dargestellt. Darüber hinaus werden die Kernaussagen der DLR-Veröffentlichung zusammengefasst, im Licht anderer wissenschaftlicher Erkenntnisse bewertet und durch eine BWE-Positionierung abgerundet. „Schaut man sich die eigentlichen Gründe für das Insektensterben in Deutschland an, ist die Windenergie zu vernachlässigen. Stattdessen wird schnell klar, dass die immer intensivere Landbewirtschaftung u.a. durch den Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Düngemittel sowie durch die Zunahme von Monokulturen die Hauptursache des Bestandsrückgangs darstellt. Wer Insekten schützen will, sollte hier den Hebel ansetzen. Das bestätigen auch die Ergebnisse des Internationalen Insektenschutzsymposiums 2018“, kommentiert BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm.

Neben dem BWE haben sich auch einige entomologische Fachexperten zu Wort gemeldet, die die Ergebnisse der DLR-Studie in Zweifel ziehen. Sie verwiesen darauf, dass eine Analyse der Tötungszahlen die falsche Herangehensweise sei. Stattdessen sei es wichtig, geeignete Lebensräume für Insekten zu schaffen und zu schützen. Mit diesen Lebensräumen sei eine Stabilisierung der fortpflanzungsfreudigen Insektenpopulationen möglich.

Windenergie schafft Lebensräume
„Windenergieprojekte schaffen schon heute durch naturnahe Kompensations- und Ausgleichsflächen neue Lebensräume für bedrohte Tier-, Pflanzen und Insektenarten. Gleichzeitig haben die in Deutschland installierten Windenergieanlagen alleine im Jahr 2018 CO2-Emissionen in Höhe von 72 Millionen Tonnen eingespart. Die deutsche Windenergie erbringt einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützt so die Populationserhaltung auch im Bereich der Insekten“, macht Wolfram Axthelm erneut deutlich.

BWE-Hintergrundpapier: Windenergie und Insekten >>

Text: Deutscher Bundesverband Windenergie (BWE)

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