Die Fälschung hätten "keine unmittelbaren Auswirkungen auf den sicheren Betrieb des AKW Leibstadt" gehabt, schreibt der Bundesrat. Das Ensi habe jedoch seine Inspektionstätigkeit im AKW Leibstadt "sofort deutlich erhöht" und sei "vor Ort präsenter".

Ensi: Hat Kontrollen im AKW Leibstadt nach Vorfällen deutlich erhöht

(SDA) Nach mehrfachen menschlichen Fehlern und einem publik gewordenen Fälschungsfall bei Messgeräten hat der Bund die Kontrollen im AKW Leibstadt deutlich erhöht. Er prüft zudem die Einbestellung internationaler Experten vor Ort. Das schrieb der Bundesrat am Montag auf eine Frage von Nationalrätin Martina Munz (SP/SH). Diese wollte wissen, welche Lehren für die Sicherheit der Bundesrat aus den jüngsten Vorkommnissen zieht.


Zwar habe die Fälschung "keine unmittelbaren Auswirkungen auf den sicheren Betrieb des Kernkraftwerks Leibstadt" gehabt, schreibt der Bundesrat. Die Kontrollprozesse hätten funktioniert. Trotzdem habe das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) seine Inspektionstätigkeit im AKW Leibstadt "sofort deutlich erhöht" und sei "vor Ort präsenter". Zudem werde eine sogenannte Osart-Mission geprüft. Osart steht für "Operational Safety Review Team". Osart-Missionen sind staatlich angeforderte Überprüfungen der Sicherheit von Kernanlagen. Sie werden von der Internationalen Atomenergieagentur, der IAEA, durchgeführt und dienen dem Vergleich der Praktiken mit den Sicherheitsstandards der IAEA.

©Text: Keystone-SDA

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