Das Potenzial für Solarenergie ist aufgrund der Sonneneinstrahlung von rund 1.582 kWh/m² gross. Zudem fördern die neuen Ziele der Regierung sowie vereinfachte Verfahren für die Registrierung neuer Stromgeneratoren die Attraktivität des Zielmarktes.

Exportinitiative: Spanien bekräftigt Erneuerbare-Energien-Agenda

(©EEE) Spaniens Regierung ist bestrebt, den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzubringen. Im Rahmen des nationalen Energie- und Klimaplans wurde dazu die Ausweitung der Erneuerbare-Energien-Kapazitäten um 120 GW bis 2030 festgelegt. Mit der Erweiterung verfolgt das Land die langfristige Strategie der Europäischen Union zur 100-%-igen Umstellung auf klimaneutrale Energiequellen bis 2050.


Vorgeschlagene technikspezifische Kapazitätsziele der Regierung sehen vor allem die Förderung von Solar- und Windenergie vor: rund 50 GW Windenergie sowie ca. 37 GW Solarenergie sollen bis 2030 installiert werden. Bereits 2018 legte der spanische Solarmarkt um 94 % zu (siehe ee-news.ch vom 7.3.2019 >>). Ergänzend zum Ausbau der erneuerbaren Energien zielt der Plan auf eine Verringerung der Treibhausgasemission um 21 % ab, verglichen zum Niveau von 1990. Geplant sind zudem die Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 74 % und eine Verbesserung der Energieeffizienz um 40 %.

Hohe Sonneneinstrahlung macht Investitionen rentabel
Das Potenzial für Solarenergie ist in Hinblick auf die Sonneneinstrahlung von rund 1.582 kWh/m² gross, so dass sich Investitionen schnell als rentabel erweisen. Die neuen Ziele der Regierung sowie vereinfachte Verfahren für die Registrierung neuer Stromgeneratoren fördern die Attraktivität des Zielmarktes. Neben der Solarenergie birgt der Windenergiesektor grosse Absatzchancen für Unternehmen und Technologieanbieter.

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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