Der Juice Phaser ist die Rettung für einphasig ladende E-Autos. Bild: Juice Technology AG

Juice Technology: Einphasige E-Autos doppelt so schnell laden

(ee-news.ch) Die Schweizer Ladetechnik-Spezialistin Juice Technology lanciert den Juice Phaser. Besitzer einphasig ladender E-Autos können damit doppelt so schnell zu laden, ohne dabei den Hausanschluss zu überlasten.


Jaguar I-PACE, Nissan Leaf, Hyundai Ioniq und Kona, Kia Soul und e-Niro, Opel Ampera-E und viele andere Elektroautos könnten am normalen Stromnetz bisher nur einphasig laden. Die Folge: eine extrem hohe Ladedauer. Beim Opel Ampera-E werden beispielsweise 15 Stunden benötigt, bis das Auto vollgeladen ist. Schneller ging es bislang nur mit Gleichtstrom, die Ladestationen dafür kosten aber zehn- bis zwanzigmal soviel wie jene für Wechselstrom.

Statt 3.7 kW fliessen 5.8 kW
Angeschlossen an eine übliche Drehstromdose mit 16 Ampere (CEE16 rot) liefert de Juice Phaser 25 Ampere zur einphasigen Ladung: Statt nur 3.7 kW fliessen nun 5.8 kW. Ein Opel Ampera-E wird damit bereits in gut neun Stunden voll. Eine normale Nachtruhe zu Hause oder ein Arbeitstag im Büro reichen nun endlich aus, um auch einphasig ladende Autos günstig vollzuladen.

Um grösstmöglichen Komfort und absolut sichere Ladevorgänge zu garantieren, ist der Juice Phaser vorbereitet für den Einsatz mit der meistverbreiteten mobilen Ladestation der Welt, dem Juice Booster 2. Die Kombination der Geräte bietet ein störungsfreies Paket, das sowohl CE- wie EMV-konform ist. Der Juice Phaser ist direkt an eine CEE16-Dose oder direkt an das Stromnetz anschliessbar, wasserdicht und somit für den Innen- und Ausseneinsatz geeignet.

Wozu braucht es den Juice Phaser?

  1. Schieflastvermeidung
    Fast jedes Land in Europa schreibt vor, dass Schieflasten (Bezug nur auf einzelnen Phasen) von mehr als 16 Ampere untersagt sind. In Deutschland liegt die Grenze aktuell noch bei 20 Ampere, die Anpassung auf 16 Ampere ist jedoch bereits beschlossen.

  2. Einphasig ladende Autos
    Die Autohersteller sparen Kosten, in dem sie nur einphasige Lader in den Fahrzeugen verbauen. Leidtragende sind die Konsumenten, die zu Hause nicht mehr als 16 Ampere auf einer Phase laden dürfen (siehe Punkt 1).
  3. Hauszuleitung
    Viele Gebäude sind mit 25 Ampere abgesichert. Die für das E-Auto-Laden zur Verfügung stehende Anschlussleistung beträgt also höchstens 16 Ampere, da in der Regel auch andere Verbraucher im Haus mitlaufen.

Der Phaser erfüllt diesbezüglich alle Anforderungen, zieht nie mehr als 16 Ampere und liefert trotzdem 25 A. Damit werden die Ladezeiten annähernd halbiert.

Text: ee-news.ch, Quelle: Juice Technology AG

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