03. Jan 2019

Kommunaler Austausch von Friedberg und Entroncamento zur Energiewende (AEE). Im Mittelpunkt der ersten Reise der Friedberger nach Portugal stand die Infrastruktur für Ladestationen von Elektrofahrzeugen. ©Bild: AEE

Kommunales Wissen europäisch teilen: Friedberg als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet

(PM) Die deutsche Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeichnet heute das hessische Friedberg als Energie-Kommune des Monats aus. Gemeinsam mit ihrer portugiesischen Partnerstadt Entroncamento tauscht die 27‘800 Einwohner zählende Kreisstadt Erfahrungen und Wissen zur Energiewende aus.


„Friedberg und viele andere deutsche Kommunen wollen sich im Rahmen ihrer europäischen Städtepartnerschaften zu Erneuerbaren Energien vernetzen und so über den Tellerrand schauen“, sagt Nils Boenigk, kommissarischer Geschäftsführer der AEE. „Mit dem Projekt ‚Energiewende Partnerstadt‘ unterstützen wir sie dabei.“

Länderübergreifende Energiewende-Partnerschaften
Friedberg gehört mit der Partnerstadt Entroncamento zu den ersten, die für ‚Energiewende Partnerstadt‘ ausgewählt wurden. Das Projekt wurde gemeinsam von der AEE und der Humboldt-Viadrina Governance Platform (HVGP) mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ins Leben gerufen. Mittels länderübergreifender Städtepartnerschaften können die Kommunen sich untereinander und mit Experten zum Thema Energiewende austauschen.

„Das Thema Energie war von Beginn an das verbindende Element zwischen den zwei Städten“, sagt Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak. „Sofort war klar, dass wir den gleichen Ansatz verfolgen wie unsere portugiesischen Freunde, nämlich Energie und Stadtverkehr auf saubere und klimafreundliche Beine zu stellen.“

Ladesäuleninfrastruktur im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt der ersten Reise der Friedberger nach Portugal im Jahr 2017 stand eine optimale Infrastruktur für Ladestationen von Elektrofahrzeugen, die in Friedberg durch die Analyse eines Geo-Informationssystems ermittelt wurde. Friedberg hat inzwischen 18 Ladesäulen installiert. In Zukunft sollen noch mindestens sechs weitere Ladestationen in der Gemeinde aufgebaut werden. Auch die ortsansässigen Unternehmen machen mit: 30 Ladesäulen werden vor Ort von einem grossen Autounternehmen zum kostenlosen Laden der Elektrofahrzeuge bereitgestellt.

2019 können wieder neue Städtepartnerschaften beim Projekt ‚Energiewende Partnerstadt‘ geknüpft und die europäische Energiewende durch bilaterale, kommunale Freundschaft vorangetrieben werden. „Wir freuen uns über alle Bewerbungen von Kommunen, die auch Teil des Projekts ‚Energiewende Partnerstadt‘ sein möchten und sind jetzt schon gespannt auf neue, innovative Projekte“, so Boenigk.

Ausführliches Online-Portrait der Energie-Kommune Friedberg >>

Projekt ‚Energiewende Partnerstadt‘ >>

Text: Deutsche Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

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