12. Dez 2018

V.l.n.r. Regierungsrat Kaspar Becker, Franz Schnider (Unternehmer und Vorstandsmitglied Energieallianz Linth), Jürg Rohrer (Prof. erneuerbare Energien ZHAW und Präsident Energieallianz Linth) und Ratsschreiber Hansjörg Dürst. Bild: Ann-Kristin Peterson

Die Auswertung der Wünsche der Besucherinnen und –besuchern der Glarner Messe an die Politik. Grafik Energieallianz Linth

Energieallianz Linth: Die Schweiz soll Vorbild im Klimaschutz werden – Übergabe einer Publikumsbefragung

(PM) Gemäss einer Umfrage der Energieallianz Linth bei Besucherinnen und –besuchern der Glarner Messe fordert eine grosse Mehrheit wesentlich mehr Engagement der Schweiz im Klimaschutz. Anstatt Appelle an die Eigenverantwortung wünscht man sich strengere Gesetze und Rahmenbedingungen, welche für alle gelten.


Wegen dem Klimawandel müssen wir in den kommenden 25 Jahren vollständig von fossilen auf erneuerbare Energien umsteigen. Also kein Erdöl, kein Erdgas, kein Benzin, kein Diesel und kein Flugpetrol mehr. Die Energieallianz Linth zeigte den Besuchern an der Messe aber auch auf, dass in der Schweiz das Potential für eine vollständige Versorgung mit einheimischen erneuerbaren Energien vorhanden ist. Weshalb kommt der Ausbau der erneuerbaren Energien aber nur so schleppend voran? Ein ganz wesentlicher Grund liegt bei unseren Politikern.

Deshalb konnten die Besucher an der Glarner Messe ihre Wünsche an die Politik in einer Urne deponieren. Die folgenden vier Forderungen waren am häufigsten (siehe beiliegende Abbildung):

  • Erneuerbare Energien stärker fördern
  • Taten statt Worte beim Klimaschutz: Die Schweiz soll mit gutem Beispiel vorangehen anstatt zu bremsen
  • Kommerzielle und private Flüge gemäss den CO2-Emissionen besteuern
  • Verpflichtung für Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlagen auf allen neuen Gebäuden

Die Auswertung der Befragung wurde am 7.12.18 im Beisein der Presse stellvertretend für die Glarner Regierung an Regierungsrat Kaspar Becker übergeben. Dabei betonten die Vertreter der Energieallianz Linth, dass wir Schweizer pro Kopf weltweit zu den grössten Verursachern von Treibhausgas-Emissionen zählen und nur gerade sieben Länder höhere Treibhausgas-Emissionen pro Kopf verursachen. In vielen Diskussionen zeigte sich, dass die Einwohner*innen strengere Umwelt-Gesetze für den Klimaschutz möchten. Wichtig ist ihnen aber, dass Alle zur Rücksichtnahme auf die Natur und Umwelt verpflichtet werden. Es soll das Gefühl von Gerechtigkeit entstehen, d.h. es soll keine Ausnahmen für einzelne Branchen oder Gruppierungen geben.

Text: Energieallianz Linth

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