12. Nov 2018

An der Intersolar und ees Europe 2019 sind Fachbesucher und Aussteller aus über 160 Ländern nicht nur Interessenten, sondern auch die Partner von morgen und der Motor für die Produktion. ©Bild: Solar Promotion GmbH

Intersolar und ees 2019: Produktionstechnik profitiert vom Solar- und Speicheraufschwung und bekommt eigene Halle

(PM) Für 2018 prognostizieren Marktforscher einen Photovoltaik (PV)-Zubau von rund 100 Gigawatt (GW). Währenddessen bringt der weltweite Markt für Batterien und Brennstoffzellen heute schon 5.5 Milliarden Euro ein und soll bis 2025 auf über 81 Milliarden Euro anwachsen. Das kräftige Wachstum der Branche führt zu einem Aufschwung in der Produktion.


Eine positive Marktentwicklung ist in den kommenden Jahren klar absehbar – ein Grund für die Intersolar und ees Europe, die Produktionstechnik stärker in den Fokus zu rücken: 2019 widmen die Energiefachmessen dem Thema deshalb erstmals eine gemeinsame Halle. In Halle C1 können sich Aussteller und Fachbesucher in München vom 15. bis 17. Mai 2019 rund um das Thema PV- und Batterieproduktionstechnik informieren. Darüber hinaus erfahren sie auf dem Forum Produktionstechnik aus erster Hand alles Wissenswerte zu Innovationen und den neuesten Entwicklungen.

Solarmarkt boomt, Nachfrage nach Batterien steigt
Sonnenenergie setzt sich in der Energiewirtschaft weiter durch: 2018 werden voraussichtlich weltweit neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund 100 GW zugebaut. Die Branchenvereinigung Solarpower Europe geht sogar davon aus, dass in fünf Jahren über 1000 GW an PV-Leistung installiert sein werden (siehe auch ee-news.ch vom 18.10.2018 >>). Treiber für diese positive Entwicklung sind innovative und kosteneffiziente Produktionstechnologien, eine hohe Innovationsgeschwindigkeit sowie die Garantie von Qualität und Zuverlässigkeit. Auch in den Speichermarkt werden positive Signale gesendet: Bloomberg New Energy Finance prognostiziert, dass die jährlichen Installationen von stationären Speichern bis 2030 stark wachsen werden. Zusätzlich treibt die rasant wachsende Elektromobilität den Batteriemarkt an.

Das Zusammenspiel aus Marktaufschwung, Innovationsdruck sowie der Planung von weiteren Produktionsstätten weltweit fordert die Hersteller jetzt dazu auf, die Produktionen zu erweitern und neueste Techniken einzusetzen.

Elektromobilität treibt Wachstum im Batteriemarkt
In Deutschland hat sich der Markt für Batteriespeicher in den vergangenen drei Jahren verdreifacht, erst im August wurde der 100‘000ste Solarstromspeicher in Betrieb genommen. Auch die Nachfrage nach leistungsstarken Gewerbespeichern steigt: Im Juni wurde beispielsweise im englischen Pelham ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von über 50 Megawattstunden (MWh) für Netzdienstleistungen aufgebaut. Das Forschungsinstitut Bloomberg New Energy Finance prognostiziert, dass die jährlichen Installationen von stationären Speichern bis 2030 stark wachsen und eine Leistung von 125 GW bei einem Speichervolumen von 305 Gigawattstunden (GWh) erreichen werden.

Neben stationären Speichern haben auch die mobilen einen großen Anteil am Aufschwung des Speichermarkts. Da Elektrofahrzeuge bereits in rund zehn Jahren ein Drittel der Neuzulassungen weltweit ausmachen könnten, steigt auch die Nachfrage nach Batterien. Deshalb bauen derzeit verschiedene Unternehmen und Konsortien große Produktionsstätten für Lithium-Ionen-Batteriezellen in Europa auf (siehe ee-news.ch vom 31.7.2018 >>). Auch die Politik hat die Notwendigkeit erkannt und Förderprogramme für die Batteriefertigung initiiert.

Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission und EU-Kommissar für die Energieunion, hatte bereits während der ees Europe 2018 in München für die European Battery Alliance geworben. Ziel der Batterie-Allianz ist es, eine Grundlage dafür zu schaffen, künftig in Europa wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriezellen herstellen zu können. Für den VDMA ist das ein realistisches Ziel: Ein globaler Marktanteil für den europäischen Batteriemaschinenbau von 30 Prozent sei in der Zellproduktion möglich. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Maschinen- und Anlagenbau, der die Produktionstechnologien und Prozessinnovationen liefert.

Große Präsentationsfläche für die Produktionstechnik
Um dem Wachstumsschub in der Branche gerecht zu werden, bekommt das Fokusthema Produktionstechnik für PV sowie Batterien im Rahmen der Intersolar und ees Europe mit einer eigenen Halle die passende Präsentationsfläche. Dort wird die PV- und Speicherbranche sowohl ihre Produktionslösungen als auch innovative Fertigungstechnologien vorstellen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, unter anderem das Forum Produktionstechnik, ergänzt das Angebot. Deshalb ist die neue Halle C1 zur PV- und Batterieproduktion ideal, um Informationen zu den neuesten Trends zu erhalten, Geschäftskontakte zu knüpfen und um sich international und vor allem mit ostasiatischen Märkten zu vernetzen.

Die Intersolar und ees Europe sowie die Parallelveranstaltungen finden vom 15. bis 17. Mai 2019 unter dem Dach von The smarter E Europe auf der Messe München statt.

Text: Intersolar Europe

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