05. Jul 2018

1 Million Eigenheime produzieren in d Deutschland bereits Solarstrom. Grafik: BSW Solar

90% würden, besässen sie ein Elektroauto, bei gleichem Preis Solarstrom tanken. Atom-, Gas- und Kohlestrom will praktisch niemand. Grafik: BSW Solar

Deutschland: 1 Million Eigenheime ernten Sonnenstrom – 90% der potenziellen E-Autofahrenden würden Solarstrom tanken

(ee-news.ch) Die Photovoltaiknachfrage in Deutschland ist wieder klar auf Wachstumskurs. Der BSW Solar erwartet 2018 ein Zubau von rund 2.5 GW Leistung. Der Preisrutsch hebt weltweiten Photovoltaikmarkt auf über 100 Gigawatt. Eine Forsa-Studie zeigt auf: Drei Viertel der Autofahrer in Deutschland wollen stärkeren Solarenergieausbau für E-Mobilität.


Gemäss dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) wird in Deutschland in diesen Tagen die eine millionste Solarstromanlage der Eigenheimklasse in Betrieb genommen. Insgesamt sind in Deutschland 3.5 Millionen Anlagen installiert. Jede zweite neue private Photovoltaikanlage wird bereits mit einem Solarstromspeicher ausgestattet und die Mehrheit deutscher Autofahrer wünscht sich inzwischen einen stärkeren Ausbau der Solarenergie zum Antrieb von E-Autos.

2.5 Gigawatt Zubau in Deutschland
Photovoltaik zählt inzwischen zu den preiswertesten Energieformen. „Solarstrom rechnet sich für Privatleute und Unternehmen gleichermassen und macht sich gesamtgesellschaftlich bezahlt“, so BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Weltweit wächst die Photovoltaik-Nachfrage deshalb weiter stark. Der ursprünglich für 2020 erwartete Schritt über die 100-Gigawatt-Marke wird nach der aktuellen BSW-Prognose bereits 2018 erreicht. Für Deutschland rechnet der BSW in diesem Jahr mit einem Photovoltaik-Zubau von rund 2.5 Gigawatt. Das würde einem Marktwachstum von etwa 50 Prozent entsprechen.


Plus 8% Solarstrom im ersten Halbjahr

Die Betreiber der in Deutschland installierten über 3.5 Millionen Solaranlagen können sich im ersten Halbjahr 2018 über eine Rekordernte freuen. So lag allein die Produktion von Solarstrom mit rund 23.6 Terawattstunden fast acht Prozent über dem ersten Halbjahr 2017. Das geht aus aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) hervor. Die gute Sonnenernte der letzten Monate sind das Resultat eines ungewöhnlich sonnenreichen Frühjahrs und einer anziehenden Nachfrage.



Praktisch niemand will Atom- oder Kohlestrom tanken
Auf einen starken Photovoltaikausbau kommt es auch an, wenn die Energiewende im Verkehrssektor Fahrt aufnehmen soll. Die Elektromobilität wird jedoch nur dann zum Klimaschutz beitragen können, wenn die Fahrzeuge mit sauberem Strom angetrieben werden. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des BSW-Solar sieht das auch die weit überwiegende Mehrheit der Autofahrer so: 73 Prozent der befragten Autofahrer in Deutschland sind der Meinung, dass die Solarenergie verstärkt ausgebaut werden sollte, damit Elektroautos künftig umweltfreundlich mit Ökostrom betrieben werden können. 90 Prozent würden bei gleichem Preis ein Elektroauto vorzugsweise mit Strom laden, der durch Solarenergie und andere Erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Fast niemand (1 Prozent) würde Atom- oder Kohlestrom tanken.

Forsa-Befragung
Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 1011 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Autofahrerinnen und Autofahrer ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt. Die Erhebung wurde vom 5. bis 11. Juni 2018 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Detaillierte Ergebnisse der Umfrage >>

Text: ee-news.ch, Quelle: BSW Solar

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