18. Mai 2018

Im Kanton Bern geht die Strom von hier GmbH als Pionier voran mit einer innovativen Kampagne für den Direktverkauf von regionalem PV- und Wasserstrom an die Endkunden.

Im Fokus der Kampagne steht konsequent die Botschaft der regionalen Produktion bzw. der Produzenten vor Ort, die auch persönlich in der Kampagne auftreten. ©Bild: Strom von hier GmbH

Nach dem preisneutralen Wechsel zu Strom von hier bleibt die Grundversorgung beim zuständigen EW, der Ökostrombeitrag geht zum unabhängigen Produzenten. Der Schwerpunkt der regionalen Stromproduktion liegt auf PV. ©Bild: Strom von hier GmbH

Direktverkauf an Endkunden: Immer mehr Berner wechseln zu Strom von hier

(Anzeige) Im Kanton Bern geht die Strom von hier GmbH als Pionier voran mit einer innovativen Kampagne für den Direktverkauf von regionalem Sonnen- und Wasserstrom an die Endkunden. Das Produkt Strom von hier kommt der Strommarktöffnung zuvor. Es ermöglicht den Kunden, direkt über die Stromrechnung regionale Produzenten zu unterstützen.


Strom vom Bauernhof nebenan kaufen, genau wie Eier, Milch und Käse? Die Strom von hier GmbH in Trubschachen kauft die Herkunftsnachweise der regionalen Produzenten und vermarktet diese regional. Die Kunden unterstützen damit eine erneuerbare und regionale Stromversorgung.

Regionaler Ökostrom für Kunden der Strommonopolisten
Das Projekt geht zurück auf die Vision Energieregion Emmental, im Rahmen derer eine kleine Gruppe engagierter Fachleute die Energiewende im Emmental anzukurbeln suchte. Ziel war und ist es, fossile Energieträger durch regionale Stromproduktion mit Schwerpunkt PV so weit wie möglich zu ersetzen. Es stellte sich bald heraus, dass die Endkunden für regionalen Ökostrom nicht nur im Emmental gesucht werden sollten, sondern im ganzen Kanton Bern. Daraus wurde die Idee geboren, Ökostrom aus der Region als neuartiges Produkt an die Kunden der Strommonopolisten im Kanton heranzutragen.

Damit ist eine der zentralen Herausforderungen genannt, wie Projektleiter und Geschäftsführer Raoul Knittel sagt: "Ein wichtiges Zielpublikum der Kampagne sind Haushalte mit eigener Stromrechnung, die affin sind zu Ökostrom. Viele unter ihnen nutzen bereits heute die entsprechenden, etwas teureren Angebote ihrer EWs. Mit unserem Angebot wechseln die Kunden preisneutral zu Strom von hier und haben zusätzlich den regionalen Bezug. Die Grundversorgung bleibt beim zuständigen EW, der Ökostrombeitrag geht zum unabhängigen Produzenten.“

Analoge Vermarktung wie bei Landwirtschaftsprodukten
Kampagnenleiter Rainer Kamber setzt mit dem Kreativteam auf Direktmarketinginstrumente: "Wir haben zusammen entschieden, Strom von hier analog zu vermarkten so wie es die regionalen Anbieter mit ihren Landwirtschaftsprodukten tun, mit fokussiertem Briefwurf, Auftritten an Lokalveranstaltungen und mit Marktständen." Daneben werden auch die Produzenten selbst mobilisiert mit massgeschneidertem Material. Zudem wird mit einer ÖV-Kampagne, einer benutzerfreundlichen Website und mit Social Media operiert. Im Fokus der Kampagne und der damit verbundenen Medienarbeit steht konsequent die Botschaft der regionalen Produktion bzw. der Produzenten vor Ort, die auch persönlich in der Kampagne auftreten.

Besonders der direkte Kontakt mit den Menschen auf dem Markt hat gezeigt, dass das Interesse an einem derartigen Produkt gross ist. Zwar ist die Hürde zum Verständnis des neuartigen Handels mit HKN hoch. Der Strom kommt ja auch in Zukunft aus der Steckdose. Im Rahmen der Kampagne werden die Zielpublika deshalb gezielt für die wirtschaftlichen Aspekte der regionalen Stromproduktion sensibilisiert, nämlich die regionale Wertschöpfung. Durch den Kauf von HKN von regionalen Produzenten können diese nicht nur ihre Anlagen längerfristig erfolgreich betreiben, sondern es werden auch Anreize für den Ausbau der PV im Kanton Bern gesetzt.

Frustrierende Politik der grossen Berner Monopolisten
Und im Gespräch mit besonders interessierten Personen und mit Berner Journalisten macht Strom von hier dann auch mal auf die frustrierende Politik der grossen Berner Monopolisten aufmerksam. Diese drücken einerseits systematisch und massiv die Rückvergütungen an die hiesigen Produzenten. Und gleichzeitig profitieren sie von den Bundessubventionen für die Photovoltaik. Raoul Knittel von Strom von hier bringt es so auf den Punkt: "Von den Berner Monopolisten sehen wir keine wirkungsvolle Initiative ausgehen für die Energiewende im Kanton. Das müssen deshalb die Produzenten und neue Akteure wie Strom von hier selber an die Hand nehmen."

Text: Strom von hier GmbH

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