10. Mär 2018

Vertragsunterzeichnung Ende Februar. Gemeinsam wollen die 3 Unternehmen die innovativen stromerzeugenden Vorhänge auf den Markt bringen. ©Bild: Opvius

Energieerzeugende Vorhangsysteme: Sollen Markt für Verschattungssysteme aufmischen

(ee-news.ch) Verschattungssysteme eignen sich gut, um Strom aus der Sonne zu gewinnen. Konventionelle Verschattungseinrichtungen stossen dabei jedoch an ihre Grenzen. Wie oft werden Vorhänge geschlossen, um Blendung durch Sonnenlicht zu vermeiden und gleichzeitig die Beleuchtung angeschaltet, um das Arbeiten wieder zu ermöglichen?


Jede gesparte Kilowattstunde Energie schont die Umwelt und den Geldbeutel: Unter diesem Motto hat das Kitzinger Start-up-Unternehmen Suncurtain GmbH eine Verschattungslösung entwickelt, bei der Vorhänge zu einem kleinen Kraftwerk werden. Die Vorhänge sollen in Kooperation mit Ovpvius realisiert und über Oskar Widmer auf den Markt gebracht werden.

Strom fürs Hausnetz
Der Vorhangstoff besteht aus flexiblen Photovoltaikpaneelen der Opvius GmbH und wird so zu einem klassisch anmutenden Lamellenvorhang. Verschiedenfarbige, teiltransparente Lamellen lassen nur einen gewissen Teil des sichtbaren Lichtes durch. Ultraviolette und infrarote Strahlung hingegen werden stark abgeschwächt, was dem Raumklima wieder zu Gute kommt. Durch die Herstellung in einem Druckverfahren, sind Anpassungen in Design und Format einfach zu verwirklichen. Und: Die Vorhänge erzeugen Strom, der ins Hausnetz eingespeist wird. Der Vorhang kann an die Steckdose oder an einen Batteriepuffer angeschlossen werden. Aufgrund der einfachen Installation eignet er sich auch für Bestandsbauten.

Vermarktung über bestehende Kanäle
Vom Potential der Suncurtain-Produkte ist auch die Oskar Widmer GmbH, Spezialist im Bereich Sonnenschutz, überzeugt. Das Unternehmen will die Suncurtain-Produkte zunächst über die bestehenden Kanäle vermarkten und in einem weiteren Schritt das eigene Portfolio um die Photovoltaik-Sonnenschutzlösungen z. B. im Bereich von Markisen erweitern. Dazu haben die Unternehmen im Februar 2018 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Dritte im Bunde ist die Opvius GmbH, die im Bereich gedruckte organische Photovoltaik tätig ist. Aufgrund deren verschiedenen Beschichtungs-, Druck- und Laserstrukturierungsverfahren können die zahlreichen Farben und Oberflächengüten gewählt und die Intensität und Anordnung der Strukturen verändert werden.

Text: ee-news.ch, Quelle: Opvius

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