09. Feb 2018

Die Anlage wurde vor kurzem durch die e2m beim Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz präqualifiziert. Sie erfüllt damit alle hohen Anforderungen der Primärregelenergie (PRL) und ist bereits aktiv in der Vermarktung. Bild: e2m

e2m und BMW: Speicherfarm mit 700 BMW i3-Batterien in Leipzig

(ee-news.ch) Bei der im BMW Group Werk Leipzig errichteten Speicherfarm handelt es sich um einen Grossspeicher, der aus bis zu 700 BMW i3-Batterien – ein Grossteil davon in ihrem „second life“ – entstanden ist und derzeit den weltweit grössten Speicher dieser Art darstellt. Die Anlage kann Strom, u.a. aus Windenergieanlagen, auf dem Werksgelände zwischenspeichern und so das lokale Energiemanagement optimieren. Jenseits der Werksgrenzen kann die Speicherfarm auch bidirektional Strom als Regelenergie für das öffentliche Netz bereitstellen.


Ihre Kooperation erläuterten die BMW Group und die e2m nun im Rahmen eines Pressegespräches: Die Speicherfarm ist werksintern über eine BMW-IT-Lösung in alle Energieflüsse integriert und zum VKW der e2m über eine standardisierte Schnittstelle angebunden. Diese Schnittstelle ermöglicht neben der lokal autonom agierenden PRL-Steuerung auch die Echtzeit-Übertragung sämtlicher Informationen an das VKW der e2m zur weiteren Optimierung der Vermarktungsoptionen.

50Hertz präqualifiziert
Die Anlage wurde vor kurzem durch die e2m beim Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz präqualifiziert. Sie erfüllt damit alle hohen Anforderungen der Primärregelenergie (PRL) und ist bereits aktiv in der Vermarktung. Damit gelingt es den Projektpartnern, schnell gute Erträge für die Speicherfarm zu realisieren, denn das Erlösniveau der PRL ist weiterhin sehr lukrativ.

Die e2m arbeitet nicht nur im Rahmen der BMW Speicherfarm Leipzig mit der BMW Group zusammen. Für die e2m ist die Speicherfarm bereits die vierte Technologie, deren Flexibilität gemeinsam mit der BMW Group für die Vermarktung erschlossen wurde. Auch im Rahmen von Förderprojekten arbeiten beide Unternehmen in die gleiche Richtung. Dies erfolgt beispielsweise im Rahmen der WindNode-Initiative, die sich die Förderung intelligenter Nutzung von erneuerbaren Energien zur Hauptaufgabe gemacht hat. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben zudem im Programm Schaufenster Intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (Sinteg).

Text: ee-news.ch, Quelle: e2m

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