09. Okt 2017

Das Entwenden von Photovoltaikmodulen war bei der Anlage an der A13 lange Zeit ein Dauerthema. ©Bild: Rhiienergie AG

Rhiienergie: Repowering Pionier-Photovoltaikanlage an der A13

(ee-news.ch) Mit der Sanierung der weltweit ersten Photovoltaikanlage an einer Lärmschutzwand verdreifacht rhiienergie den Jahressolarstromertrag der bald 30-jährigen Anlage. Die Arbeiten wurden von Helion Solar durchgeführt. Die Anlage wurde 1989 im Auftrag des Bundesamts für Energie zu Forschungszwecken erstellt.

Aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Photovoltaik-Anlage von 28 Jahren hat sich rhiienergie entschieden, seine Anlage entlang der A13 zu sanieren. Die Arbeiten wurden Ende September 2017 abgeschlossen. Die Anlage wurde im Jahr 1989 als weltweit erste als Schallschutz installierte Photovoltaikanlage realisiert. rhiienergie hat die Anlage im 2005 übernommen und teilweise erneuert.

Noch 60% der ursprünglichen Leistung
Durch die regelmässige Ausmessung der Anlage wurde festgestellt, dass sich die Solarstromerträge vor allem während der ersten zwanzig Jahre kaum verändert haben. „Mittlerweile lag der Gesamtertrag der Solaranlage jedoch nur noch bei ca. 60 % und um künftig noch mehr Haushalte mit Solarstrom versorgen zu können, erachten wir die Anlage als sanierungsbedürftig“, erklärt Christian Capaul, Geschäftsführer der Rhiienergie AG, die Sanierung. Die Anlage wurde komplett erneuert, lediglich die Unterkonstruktion blieb bestehen. Mit der Sanierung wird die Photovoltaikanlage jährlich 313'800 kWh Solarstrom und damit fast drei Mal so viel produzieren gegenüber der alten Anlage.

 

Alte Anlage 1989

Neue Anlage 2017

Leistung

110 kW

260 kW

Energie

120'000 kWh

313'800 kWh

Versorgte Haushalte

35

92

Zellenwirkungsgrad

10 %

19.6 %

CHF pro m2

1’605 CHF/m2

132 CHF/m2

Länge

828 m

828 m

Fläche

994m2

1331 m2

Kosten

CHF  2.5 Mio.

450 TCHF, Unterkonstruktion bestehend

Inbetriebnahme

1989 / Teilsanierung 2005

30.09.2017 komplette Sanierung


Die Solaranlage an der A13 bei Domat/Ems wurde 1989 im Auftrag des Bundesamtes für Energie gebaut mit dem Ziel, Langzeiterfahrungen über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von PV-Anlagen zu erhalten. Anhand der Auswertung der Messdaten konnten durchgehend positive Resultate festgestellt werden. Die Beschmutzung durch die zirkulierenden Fahrzeuge und die winterliche Schneeräumung auf der Autobahn hat die Betriebstüchtigkeit der Anlage nicht beeinträchtigt. Von den 2‘208 Solarmodulen musste ein Teil ersetzt werden, weil sich Langfinger für den Eigenbdarf bedient haben, was über lange Zeit immer wieder vorkam. Dies dürfte heute bei den sinkenden Preisen für Solarkomponenten kaum mehr ein Problem darstellen.

Text: ee-news.ch, Quelle: Rhiienergie AG

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