«Hurra, die Schule trennt!»: die Gewinner 2009

Der Flyer «Hurra, die Schule trennt!» von Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch ist als Checkliste gestaltet und soll Schulen und Kindergärten dazu motivieren, den Umgang mit Abfällen zu analysieren, zu bewerten und gezielt zu verbessern. Wer beim Ausfüllen der Checkliste Mängel feststellt, findet in den Merkblättern auf der Pusch-Website zahlreiche Tipps. Wer bereits die meisten Punkte erfüllt – umso besser!

Das aussergewohnlich Experiment: R'09 Weltkongress

Die R'09, die vom 14. - 16. September 2009 in Davos und Nagoya (Japan) stattfindet, treibt innovative Technologien voran und setzt die nötigen Rahmenbedingungen für ein modernes, nachhaltiges Ressourcenmanagement. Dies mit dem Hauptziel, die Material- und Energieeffizienz zu verbessern, und zwar in der Produktion, während der Nutzung, aber auch beim Recycling von Materialien.

Weltgrösste Schweizerfahne für den Klimaschutz

Vertreter und Vertreterinnen von über 50 Schweizer Organisationen, vereint in der Klimaallianz, rollten heute auf dem Schwellenmätteli in Bern eine über 40x40 Meter grosse Schweizerfahne aus und versahen sie mit einer politischen Botschaft. Auf der jetzt folgenden Tour durch Schweizer Städte unterzeichnet die Bevölkerung die Fahne und hinterlässt ihre Forderungen und Wünsche für einen wirksamen Klimaschutz. Im Herbst reist die Fahne dann nach Kopenhagen zur UNO-Klimakonferenz.

Biogenes Material für zwei Projekte in Spiez

Die AVAG hat zusammen mit der BKW FMB Energie AG die Oberland Energie AG mit Sitz in Thun gegründet. Die AVAG hält 51%, die BKW 49% der Aktien. Die Gesellschaft bezweckt im Raum Oberland den Bau und den Betrieb von Anlagen zur Produktion von Energie (elektrische Energie, Wärme) aus biogenem Material. Konkret beabsichtigen die Parteien die Realisierung von zwei Projekten in der Gemeinde Spiez.

Romande Energie-Beteiligung an der Energie Solaire SA

Über ihre Tochtergesellschaft Romande Energie Renouvelable übernimmt Romande Energie einen Anteil von 34% am Unternehmen Energie Solaire SA, das seinen Sitz in Siders hat. Romande Energie ist davon überzeugt, dass thermische Solaranlagen im Zusammenhang mit Wärmepumpen und für die Produktion von Warmwasser ein grosses Potenzial aufweisen. Mit dieser Investition unterstreicht Romande Energie seine Absicht, sich an der Entwicklung von optimalen ökologischen Lösungen zu beteiligen.

Schweiz ratifiziert internationale Übereinkommen im Bereich der Kernenergiehaftpflicht

Ende März 2009 hat die Schweiz das Pariser Übereinkommen und das Brüsseler Zusatzübereinkommen ratifiziert. Diese internationalen Übereinkommen im Bereich der Kernenergiehaftpflicht garantieren bei einem nuklearen Unfall im Ausland einen besseren Opferschutz in der Schweiz. Das im Juni 2008 verabschiedete Kernenergiehaftpflichtgesetz kann erst in Kraft gesetzt werden, wenn das Revisionsprotokoll zum Pariser Übereinkommen in Kraft tritt. Dafür ist dessen Ratifizierung durch mindestens zwei Drittel der 15 Unterzeichnerstaaten erforderlich.

Herstellung von Uranbrennstoff: Dunkle Flecken im Reinheft

Recherchen belegen: Die Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) informieren in ihrem Umweltbericht zum KKW Beznau nicht korrekt über die Herstellung von Uranbrennstoff. Greenpeace fordert die NOK daher in einem offenen Brief auf, die falsche Umweltdeklaration vom Internet zu nehmen und aus Publireportagen und Inseraten zu streichen bis sie korrigiert ist.

Testurteil aktualisiert - Solarheizsystem SolvisMax als Testsieger

Die deutsche Stiftung Warentest prüfte zum März 2009 die Einsparung bei Heizungs- und Wassererwärmung durch Solaranlagen und hat nun bestätigt, dass das Solarheizsystem SolvisMax alle wichtigen Funktionen erfüllt. Die Gesamtwertung verbesserte sich auf die Note "1,8" und zeigt die Anlage jetzt mit als Sieger im Gesamttest (Spezial Energie 2009).

Kraftwerke Oberhasli: erste Zusammenkunft der Begleitgruppe für die anstehenden Erneuerungsprojekte

Heute sind die Mitglieder der Begleitgruppe der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) für die anstehenden Erneuerungsprojekte erstmals in Bern zusammengekommen. Die breit abgestützte Gruppe soll im Rahmen der anstehenden Bewilligungs- und Konzessionsgesuchsverfahren nach mehrheitsfähigen und sachdienlichen Lösungen suchen.

Die Grünliberalen Graubünden lancieren Volksinitiative „Für eine nachhaltige Energiepolitik“

Die Grünliberale Partei Graubünden lanciert einem Jahr nach der Gründung die erste kantonale Volksinitiative „Für eine nachhaltige Energiepolitik. Diese Verlangt eine Verdoppelung der erneuerbaren Energien bis 2025.

CLEANTECH INVEST AG an der Berner Börse kotiert

Die an der Frankfurter Börse notierte schweizerische Beteiligungsgesellschaft CLEANTECH INVEST AG – eine Beteiligungsgesellschaft mit dem Fokus auf „saubere Technologien“ im deutschsprachigen Raum – ist nun auch an der Berner Börse (BX Berne eXchange), Schweiz, kotiert.

Bundesrat Leuenberger schickt neue Umweltetikette für Autos in die Anhörung

Die heutige Energieetikette für Personenwagen soll ab 2010 durch eine Umweltetikette abgelöst werden. Neu soll neben der Energieeffizienz auch die Umweltbelastung eines Neuwagens miteinbezogen werden. Die Anhörung zur geplanten Etikette und der entsprechenden Verordnung wurde am 2. Juli 2009 gestartet.

Französischer Landwirt nimmt zweitgrößte Solarstromanlage der Bretagne in Betrieb

Am 1. Juli hat der Landwirt Rémy Bresteaux in dem nordwestfranzösischen Dorf Lassay-les-Châteaux eine Solarstromanlage mit 205 Kilowatt Leistung in Betrieb genommen – die zweitgrößte in der Bretagne. Mit der Installation beauftragte Bresteaux den französischen Systemanbieter Solar Diffusion. Das Unternehmen integrierte mehr als tausend Solarmodule in zwei Hühnerstalldächer des Bauernhofs. Gebäudeintegrierte Systeme werden in Frankreich besonders hoch vergütet. Der aktuelle Einspeisetarif beträgt 60 Eurocents für jede eingespeiste Kilowattstunde (siehe Tabelle).

Stabilisierungsprogramm 2: Riesenerfolg für Energieförderprogramme

Die vom Parlament im Rahmen des zweiten Stabilisierungsprogramms bewilligten Energieförderprogramme für den Bau von Photovoltaikanlagen, den Ersatz von Elektroheizungen und den Bau von Fernwärmenetzen mit erneuerbaren Energien oder Abwärme sind ein voller Erfolg: Der Andrang auf diese drei Subventionsprogramme war derart gross, dass 10 Wochen nach ihrem Start bereits sämtliche Mittel ausgeschöpft waren und keine weiteren Gesuche mehr berücksichtigt werden konnten.

Bernische Kantonsregierung hat das rundum erneuerte Energiegesetz zu Handen des Grossen Rates verabschiedet

Die bernische Kantonsregierung hat das rundum erneuerte Energiegesetz zu Handen des Grossen Rates verabschiedet. Die Vorlage ist in der Vernehmlassung auf Zustimmung gestossen und wurde aufgrund von konkreten Vorschlägen weiter verbessert. Mit dem revidierten Gesetz will der Regierungsrat seine Energiestrategie umsetzen. Ausserdem schafft die Vorlage neue Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Innovation im Kanton.

"Smart Meters" für alle britischen Haushalte bis 2020

Nach Plänen der britischen Regierung sollen alle Haushalte bis 2020 mit sogenannten "Smart Meters", intelligenten Verbrauchszählern, ausgestattet sein. Großbritannien wäre damit das erste Land, das die intelligenten Zähler flächendeckend einführt. Die Geräte messen den Strom- bzw. Gasverbrauch und leiten die Daten automatisch an den Energieversorger weiter. Gleichzeitig sind sie mit Empfangsgerät und Bildschirm ausgestattet, so dass die Haushalte jederzeit Verbrauchs- und Gebühreninformationen ablesen können.

Weitere Informationen

Quelle: Newsletters von Englands East Midlands Development Agency (EMDA)

Energieeffiziente Gebäude: Nächster Call der EU im Juli 2009

Im Juli2009 wird der nächste Projekt-Call des 7. Rahmenprogramms Energieeffiziente Gebäude erwartet.

Hybrid- und Erdgasfahrzeuge mit immer weniger CO2-Emissionen

Kurz vor den Sommerferien haben die Händler die ersten Lexus RX 450h erhalten. Dieser Hybrid-SUV beeindruckt mit einem Normverbrauch von 6,3l Benzin pro 100 km und CO2-Emissionen von 148 g/km. Demnächst trifft auch der neue Prius bei den Toyota-Händlern ein. Seine CO2-Emissionen gibt der Hersteller mit 89 g/km an, den Verbrauch mit 3,9 l/100km. Das Angebot bei den Hybridfahrzeugen hat sich zudem um den Mercedes S 400 Hybrid erweitert.

Übersicht über Anreize für Elektrofahrzeuge im Ausland

Mehrere Länder gewähren eine finanzielle Unterstützung oder bieten andere Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen. Norwegen beispielsweise gewährt beim Kauf von Elektrofahrzeugen neben dem Erlass von Steuern und Zöllen die freie Benutzung der Busspuren sowie die Befreiung von Tunnelgebühren. Der belgische Verband ASBE hat im Frühling 2009 im Rahmen eines Positionspapiers eine Übersicht über solche Förderprogramme erstellt.  zur Übersicht

Quelle: e'mobile

World Wind Energy Award 2009 für Ontario

Der kanadische Energieminister George Smitherman erhält eine  Auszeichnung für sein außergewöhnliches Engagement, Ontario zur führenden Windenergie-Region in Nordamerika zu führen. Ontarios Trendwende in der Umwelt- und Energiepolitik findet einmal mehr international Anklang. Bei der 8. Welt-Windenergie-Konferenz in Südkorea erhielt George Smitherman, stellvertretender Premierminister von Ontario und Minister für Energie und Infrastruktur, den World Wind Energy Award 2009.

Bald erste Gross-Windturbine im Bündnerland?

Ab 2010 oder 2011 soll die im Wind steckende Energie einen Grossteil des Stromverbrauchs der 900-Seelen-Gemeinde Haldenstein bei Chur abdecken. An der Gemeindeversammlung vom 14. April 2009 wurde im Beisein von Suisse Eole das Projekt einer Windenergieanlage der Bevölkerung vorgestellt.

Einspeisevergütung: ADEV geht vor Bundesgericht

Die in Liestal ansässige ADEV Solarstrom AG und die ADEV Windkraft AG haben beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen eine Verfügung der Eidgenössischen Elektrizitätskommission(ElCom) eingereicht. Die Stromerzeuger wehren sich gegen die Erhebung der Mehrwertsteuer im Rahmen der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV).

Biologische Kohlenstoffpumpe - Publikation in Nature

Rund ein Drittel – etwa 120 Milliarden Tonnen – des seit dem Jahr 1800 vom Menschen freigesetzten Kohlendioxids wurde von den Ozeanen aufgenommen. Vor der Pazifikküste des äquatorialen Südamerikas wird jedoch wieder vermehrt CO2 in die Atmosphäre abgegeben.

Die aktuelle Ausgabe von «Thema Umwelt» beleuchtet Modelle eines verantwortungsbewussten Konsums

Biogemüse, Wäsche aus fair produzierter Baumwolle, Elektrovelos oder Energie sparende Häuser: Die Nachfrage nach grün und fair produzierten Gütern legt seit einigen Jahren massiv zu. Konsumentinnen und Konsumenten haben erkannt, dass sie mit ihren Kaufentscheiden Einfluss auf die grossen Umwelt- und Gesellschaftsprobleme wie Klimawandel, Wasserknappheit, Hunger und Armut nehmen können.

Die Stiftung blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück

Die gegenüber demBund eingegangene Verpflichtung, 8 Millionen Tonnen CO2 im Ausland und 1 Million Tonnen CO2 im Inland zu reduzieren, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit erreicht. Dies belegen die erwarteten CO2-Reduktionen unter Vertrag per 31. Dezember 2008 für den Zeitraum 2008 bis 2012: 9,40 Millionen Tonnen aus dem Kauf von Kyoto-Zertifikaten, wobei jedes Zertifikat einer reduzierten Tonne CO2 entspricht, sowie 2,25 Millionen Tonnen CO2-Reduktionen aus Projekten im Inland.

Ein Fünftel des Stroms aus Schweizer Steckdosen ist unbekannter Herkunft

Der Strom, den dieSchweizerinnen und Schweizer aus ihren Steckdosen beziehen, stammt zu 41% aus Kernenergie, zu 36% aus Wasserkraft und zu rund 2% aus Abfällen und neuen erneuerbaren Energiequellen. Für 19% des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar. Dies zeigt der heute vom Bundesamt für Energie veröffentliche Bericht zur Stromkennzeichnung im Jahr 2007.

BFE-Studien: Einspeisevergütung für Erneuerbare Wärme und Bewertung von Biomasse

Könnte eine Einspeisevergütung wie beim Strom auch der erneuerbaren Wärme auf die Sprünge helfen? Eine Studie des Bundesamts für Energie (BFE) rät in diesem Fall von einem solchen Fördermodell ab und plädiert stattdessen für Investitionsbeiträge. Eine weitere Studie hat eine Bewertungsmethode für biogene Abfälle und Hofdünger entwickelt, um diese in der Energieproduktion optimal einzusetzen.

suissetec DV in Brig: Verstärktes Engagement im Bereich Energieeffizienz

An der Delegiertenversammlung des Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverbande ssuissetec vom 26. Juni 2009 in Brig herrschte Aufbruchstimmung. Der Verband verstärkt sein Engagement im Bereich der Energieeffizienz – auch aufpolitischer Ebene.

Prototyp von Solar Impulse HB-SIA enthüllt

Bertrand Piccard undAndré Borschberg haben gestern auf dem Flughafen Dübendorf bei Zürich Solar Impulse HB-SIA enthüllt, den Prototyp des ersten Flugzeugs, das Tag und Nacht ohne Treibstoff und ohne Schadstoffausstoss fliegen soll.

Global Windday auf dem Heitersberg

Kurzvorträge, Diskussionen, Filme, Basteln für Kinder, Speis’ und Trank standen auf dem Programm des Windfestes vom 13. Juni auf dem Heitersberg bei Remetschwil (AG). Eine Bürgerinitiative beabsichtigt eine 2-MW-Windturbine zu installieren. Mit dem im Rahmen des Global Windday stattfindenden Fest, das rund 200 Sympathisanten und Interessierte anzog, machte sie Wind für ihre Sache.

Der dieses Jahr erstmalig durchgeführte Global Windday tritt in die Fusstapfen des bisherigen europäischen Windtages. An über 200 Events in 35 Ländern liessen sich Zehntausende für Windenergie begeistern. Nebst Tagen der offenen Tür, Informationsanlässen und Konferenzen wurden auch Sportwettbewerbe, Regatten und Theateraufführungen angeboten. Der nächste Global Windday findet Mitte Juni 2010 statt.

Quelle: www.windenergie-heitersberg.ch

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