| Tarife 2010 des Übertragungsnetzes: ElCom verhindert Kostenanstieg von rund 130 Mio. Franken |
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| Montag, den 08. März 2010 um 10:08 Uhr |
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Am 9. Juli 2009 hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission die im Mai publizierten Tarife 2010 des Übertragungsnetzes vorsorglich abgesenkt. Damit hat sie dazu beigetragen, dass eine flächendeckende Strompreiserhöhung auf den 1. Januar 2010 verhindert werden konnte. Die ElCom war aufgrund einer ersten summarischen Prüfung zum Schluss gekommen, dass die deklarierten Kosten von den Eigentümern des Übertragungsnetzes - Alpiq, BKW, Axpo (Axpo AG, CKW, EGL), EWZ und Rätia Energie sowie einige kleinere Unternehmen - zu hoch angesetzt waren. Vorsorgliche Massnahmen richtig Mit dem Vorliegen der definitiven Untersuchungsresultate zeigt sich jetzt, dass die vorsorglichen Massnahmen begründet waren: Die ElCom hat die deklarierten Kosten von Netznutzung und Systemdienstleistungen um rund 13% oder 130 Mio. Franken (von 989 auf 859 Mio. Fr.) gekürzt. Tarife sollten weiter sinken Da die Absenkung bereits vor der Publikation der Tarife 2010 vorgenommen wurde, ändert sich an den aktuellen Netznutzungstarifen nichts. Allerdings zeigen die Untersuchungsresultate, dass die Tarife noch mehr hätten gesenkt werden müssen. Diese Differenz muss nun bei der Berechnung der Tarife für die nächsten Jahre ausgeglichen werden.
Tarife 2010 des Übertragungsnetzes >> Quelle: Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom |










Im Juli 2009 hat die ElCom die Tarife des Übertragungsnetzes für das Jahr 2010 vorsorglich abgesenkt und damit weitere Strompreiserhöhungen verhindert. Nun zeigen die definitiven Untersuchungsresultate, dass die Absenkung begründet war. Damit wurden die Konsumenten in diesem Jahr von Kosten von rund 130 Mio. Fr. entlastet.