| Programm Kleinwasserkraft untersucht Status von Projekten |
|
|
| Freitag, den 05. Februar 2010 um 13:02 Uhr |
|
Von August bis Dezember 2009 wurde eine Telefonumfrage zum Stand von rund 330 Projekten, welche in den vergangenen Jahren vom Programm Kleinwasserkraftwerke unterstützt wurden, durchgeführt. Von 95% der Projekte konnte der aktuelle Status ermittelt werden. Kontaktiert wurde entweder der Gesuchsteller, der Grundeigentümer, die Wassergenossenschaft, die Gemeinde oder das mit der Vorstudie beauftragte Ingenieurbüro. Rund 15% der Projekte sind realisiert und in Betrieb, weitere 5% befinden sich im Bau. Der weitaus grösste Teil der Projekte (57%) befindet sich in irgendeinem Status der Planung oder des Abwartens auf eine Bewilligung. Weitere 19% der Projekte wurden definitiv abgebrochen. Die bereits realisierten Projekte (Stand Nov. 2009) liefern jährlich über 40 GWh – bei einer Gesamtleistung von 8.4 MW. Zusammen mit den sich im Bau befindenden Projekten und für 2010 geplanten Inbetriebsetzungen (Potenzial 27.6 GWh/a) ergibt dies bis Ende 2010 eine Jahresproduktion von beinahe 70 GWh. Der mit Abstand am häufigsten geäusserte Grund für einen Abbruch ist die fehlende Wirtschaftlichkeit. Umweltaspekte oder bauliche Gründe spielen anzahlmässig zwar eine eher untergeordnete Rolle, betreffen aber insbesondere die grösseren Projekte. Die Gründe für die Projekte, welche sich in Warteposition befinden, sind vielschichtig: fehlende Finanzierung oder KEV-Warteliste, grundsätzliche Überarbeitung der Planung, ausstehende Entscheide der Behörden oder einfach Abwarten auf Erfahrungen mit anderen Projekten. Das Programm versucht deshalb vermehrt, Hemmnisse bei der Realisierung von Kleinwasserkraftprojekten abzubauen. Quelle: Newsletter Programm Kleinwasserkraft, www.kleinwasserkraft.ch |










