30. Mai 2015

Das WindRail nutzt von Windströmung, Druckunterschiede und Sonneneinstrahlung. Bild: Klimastiftung Schweiz

Vincent Eckert und Sven Koehler beim WindRail Prototyp für Wohngebäude. Bild: Klimastiftung Schweiz

Zürcher Windturbine WindRail: Erhält Urkunde anlässlich der GreenTec Awards

(PM) Mit Wind, Druckunterschieden und Sonnenenergie erzeugt das WindRail, eine Mini-Turbine für Flachdächer, Strom. Bei den GreenTec Awards, die zu den wichtigsten Umweltpreisen Europas gehören, wurde die Zürcher Erfindung gestern Freitag mit einer Urkunde ausgezeichnet. Das WindRail wird seit zwei Jahren von der Klimastiftung Schweiz finanziell unterstützt.


«Die Nomination bei den GreenTec Awards ist eine grosse Ehre für uns», sagt Sven Koehler, Gründer und CEO der Zürcher Firma Anerdgy. Mit finanzieller Unterstützung der Klimastiftung Schweiz hat Anerdgy das WindRail entwickelt – ein Mini-Kraftwerk für Flachdächer. Strom erzeugt das WindRail auf drei verschiedene Arten. Erstens wird der Wind genutzt, der an der Hausfassade hochzieht. Zweitens verwertet die Anlage Druckunterschiede an der Dachkante. Und drittens wird die Sonnenenergie genutzt, die auf die Installation trifft. Ziel ist, dass insbesondere Eigentümer von Gebäuden mit Flachdächern eine wirtschaftliche und ästhetische Möglichkeit haben, einen guten Teil des Energiebedarfs ihrer Häuser selbst zu decken. «Wir hoffen, dass uns die Nomination bei den GreenTec Awards hilft, Bauherren und Immobilienentwickler von unserer Idee zu überzeugen», sagt Sven Koehler.

«Nomination kommt zur richtigen Zeit»
Bei den GreenTec Awards, die zu den wichtigsten Umwelt-Auszeichnungen Europas gehören, schaffte es Anerdgy unter die besten drei Bewerber in der Kategorie «Bauen und Wohnen». An der Preisverleihung am Freitag, 29. Mai 2015, in Berlin, erhielt das KMU deshalb eine Urkunde. «Für uns kommt diese Auszeichnung genau zur richtigen Zeit!», freut sich Sven Koehler. Er erklärt: «Nach zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit steht unser Produkt im Rampenlicht – gerade rechtzeitig um ab 2016 Gebäude auszustatten und damit Flachdachgebäude nicht nur nachhaltiger zu machen, sondern auch den Lebensraum Dach neu zu definieren.» Der Ingenieur und Ökonom Sven Koehler hat das WindRail entwickelt und dazu im Jahr 2012 die Firma Anerdgy gegründet. Sein Ziel war es, Windenergie nutzbar zu machen, ohne dass es dabei zu Schattenwurf, Lärmbelastung, einer Störung des Landschaftsbilds oder der Natur kommt.

Unterstützung für klimafreundliche KMU
Unterstützung bei dieser Idee erhielt Anerdgy von der Klimastiftung Schweiz. «Mit dem WindRail kann ein Haus rund die Hälfte seines Energiebedarfs selber decken», schätzt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz. Die Stiftung unterstützt Projekte von KMU, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Innovation WindRail beispielsweise erhält 195'000 Franken, gekoppelt an die Erreichung verschiedener Zwischenziele. Finanziert wird die Stiftung von 26 renommierten Dienstleistungsunternehmen. Seit ihrer Gründung 2008 konnte die Stiftung über 1000 KMU in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit 13 Millionen Franken unterstützen.

Weitere Informationen:

Text: Klimastiftung Schweiz

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