21. Mai 2014

René Dobler, CEO der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus und damit Bauherr. ©Bild: Klimastiftung Schweiz

Jugendherberge Davos wird dank Finanzspritze der Klimastiftung Schweiz umweltfreundlicher. ©Bild: Klimastiftung Schweiz

Klimastiftung Schweiz: Holz statt Öl in der Jugendherberge

(PM) Neu heizt die Jugendherberge Davos mit Holz statt mit Öl. Der Ersatz der Heizung wurde von der Klimastiftung Schweiz mitfinanziert. Dadurch werden CO2-Emissionen von rund 175 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden.


Nach dreiwöchigem Umbau ist die Jugendherberge Davos seit Sonntag, 18. Mai, wieder geöffnet. Die alte Ölheizung wurde ausgebaut und durch eine moderne Anlage mit Holzpellets ersetzt. «Diese Heizung ist wesentlich teurer als eine neue Ölheizung. Deshalb waren wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen, zum Beispiel von der Klimastiftung Schweiz», sagt René Dobler, CEO der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus und damit Bauherr.

«Neue Heizung ist doppelt sinnvoll»
Die Klimastiftung Schweiz hat 52'500 Franken an die neue Heizung bezahlt. Die Stiftung finanziert sich durch Spenden von 24 renommierten Dienstleistungsunternehmen wie Banken, Versicherungen und Beratungsfirmen in der Schweiz und in Liechtenstein. «Wir leisten eine Unterstützung von der Wirtschaft für die Wirtschaft», sagt der Geschäftsführer Vincent Eckert. Das Geld spenden die Dienstleister freiwillig aus der Netto-Rückvergütung ihrer CO2-Lenkungsabgabe. Es profitieren kleine und mittlere Unternehmen (KMU), wie etwa die Schweizer Jugendherbergen. Vincent Eckert erklärt: «Massnahmen wie die neue Heizung in Davos sind doppelt sinnvoll. Zum einen wird der Ausstoss von CO2 vermindert, zum anderen bleibt damit auch die Herberge auf dem neuesten Stand der Technik und ist somit konkurrenzfähig.»

Für die Schweizer Jugendherbergen gehört Nachhaltigkeit fest zur Strategie. So kommt ein weiterer wesentlicher Teil der Finanzierung der Heizung in Davos aus freiwilligen CO2-Kompensationsbeiträgen der Gäste der Schweizer Jugendherbergen. Die Jugendherberge Davos war eines der letzten Häuser in der Schweiz, das noch mit Öl geheizt wurde. «Unsere Absicht ist, dass wir alle Häuser umweltfreundlich heizen können», sagt René Dobler. Beim Bau neuer Jugendherbergen setzt er auf den hohen Standard Minergie P Eco. Wenn Sanierungen anstehen, wie etwa in Davos, dann sei es das Ziel, das Optimum herauszuholen. Zudem setzen die Jugendherbergen im Betrieb wenn möglich auf nachhaltige Produkte. «Wir sind ein Tourismusanbieter und leben von der Natur. Deshalb ist es klar, dass wir versuchen, das Klima zu schützen und gemäss unseren Möglichkeiten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten», unterstreicht René Dobler.

Text: Klimastiftung Schweiz

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