05. Nov 2013

Mit 1.2 Millionen Franken unterstützt die Klimastiftung Schweiz 18 kleine und mittlere Unternehmen, die sich für das Klima einsetzen.

Klimastiftung Schweiz: 18 Finanzspritzen für Klima und Wirtschaft

(PM) Mit 1.2 Millionen Franken unterstützt die Klimastiftung Schweiz 18 kleine und mittlere Unternehmen, die sich für das Klima einsetzen. Geld erhalten eine Windturbine für Hausdächer, ein Projekt zur verbesserten Herstellung von Holzschnitzeln sowie diverse Unternehmen, die mit einer neuen Heizung oder Beleuchtung ihren Energieverbrauch senken.


Die Klimastiftung Schweiz hat heute Donnerstag, 31. Oktober, 1.2 Millionen Franken Fördergelder für 18 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gesprochen. Unter den geförderten Projekten befinden sich fünf Innovationen, darunter die WindRail (Windschiene) von der Firma Anerdgy in Zürich. Die Firma will Windbrechungen und Druckunterschiede an Hausdächern nutzen, um Energie zu gewinnen. Kombiniert werden soll dies mit Solarenergie. Ein Aufbau auf Flachdächern führt der Dachkante entlang und verwertet die verschiedenen Energiequellen in einer Turbine. «Mit dieser Installation kann ein Haus einen Grossteil seines Energiebedarfs selbst decken», erklärt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Stiftung.

Minergie für das Läckerli Huus
Neben den Innovationsprojekten unterstützt die Klimastiftung Schweiz auch 13 Projekte, bei denen KMU Strom oder CO2 im eigenen Betrieb einsparen. Darunter sind insbesondere Verbesserungen der Heizung, Lüftung und Beleuchtung. Das Basler Läckerli Huus beispielsweise verlagert seine Produktion in ein neues Minergie-Haus. Der Milchhof Schaan in Liechtenstein wechselt von Erdgas auf Fernwärme.

Insgesamt hat die Klimastiftung Schweiz seit ihrer Gründung 2008 rund 550 KMU mit 10 Millionen Franken unterstützt. Allein in ihrem Jubiläumsjahr 2013 konnte sie 2.8 Millionen Franken für Klimaprojekte sprechen. Geld beantragen können alle KMU mit maximal 250 Mitarbeitenden aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Die Westschweiz und das Tessin sind bei den Anträgen bisher aber untervertreten. «Es ist unser nächstes Ziel, in der Romandie und dem Tessin bekannter zu werden. Wir haben festgestellt, dass die KMU in diesen Regionen noch zu wenig wissen, dass sie bei uns Geld beantragen können», erklärt Vincent Eckert. Das einzige Projekt aus der Romandie, das heute bewilligt wurde, ist eine Innovation der Firma Aficor in Chanéaz im Kanton Waadt. Sie entwickelt eine Maschine zur Herstellung von Trocken-Holzschnitzeln mit hohem Energiegehalt.

Wenig fossile Brennstoffe
Die Klimastiftung Schweiz wird getragen von 25 grossen Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz und in Liechtenstein. Diese Firmen verbrauchen selbst wenig fossile Brennstoffe. Sie erhalten deshalb aus der Rückvergütung der CO2-Lenkungsabgabe mehr Geld zurück, als sie mit der Abgabe bezahlen. Diesen Überschuss spenden sie der gemeinsamen Stiftung. Zusätzlich stellen sie der Stiftung unentgeltlich Fachpersonen zur Verfügung. Ziel ist es, das Klima zu schützen und die einheimischen KMU zu stärken.

Text: Klimastiftung Schweiz

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