13. Feb 2017

Innovative Werkstoffe lassen den Rotor eines Elektromotors leichter werden. ©Bild: wbk/KIT

KIT: Leichte Elektromotoren für E-Fahrzeuge

(KIT) Elektromotoren für Autos sind zu schwer, zu gross und zu teuer. Statt Baugrösse, Wirkungsgrad und Gewicht spielen hier Dauerlastfestigkeit und Lebensdauer die Hauptrolle. Das nun eröffnete Produktionstechnische Labor E-Antriebe (PTLEA) des wbk Instituts für Produktionstechnik am Karlsruher Institut für Technologie richtet seinen Fokus auf die Fertigung gewichtsoptimierter Elektromotoren.


Das PTLEA baut auf die Ergebnisse des Verbundprojektes Prolemo auf, welches vom wbk Institut für Produktionstechnik des KIT koordiniert wurde. Prolemo – Produktionstechnologien für effiziente Leichtbaumotoren für Elektrofahrzeuge – hat neue Produktionstechniken für besonders leichte Elektromotoren entwickelt.

23 Prozent Gewicht eingespart
Etwa durch den Einsatz von Leichtbaumaterialien wie faserverstärkten Verbundwerkstoffen für Gehäuse und Rotorwelle sowie Soft Magnetic Composites für Rotor lassen sich bis zu 23 Prozent des Gewichtes eines konventionellen Antriebes einsparen. Mithilfe der Anlagen des PTLEA können Kernkomponenten des Motors gefertigt werden – etwa komplizierte und dennoch kompakte Wicklungen für den Stator, spritzgegossene Rotorscheiben mit massgeschneiderten magnetischen und mechanischen Eigenschaften oder Gehäusekühlung. Das PTLEA dient auch als Plattform für die Erprobung weiterer, neuer und innovativer Produktionstechniken für Elektromotoren und steht interessierten Firmen und Kooperationspartnern offen.

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Text: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Quelle: KIT-Kompakt, 01/2017

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