11. Aug 2017

ewz investiert laufend in eine sichere Stromversorgung. 2015 wurde ein neuer Grosstransformator installiert, der um Drittel effizienter ist als das frühere Modell. Seine unterstützt zusätzlich die Heizung der ewz-Gebäude am Standort Sils.

ewz: Investiert in langfristig sichere Stromversorgung Graubündens

(PM) ewz baut seine Infrastruktur im Verteilnetz Mittelbünden weiter aus, um die Versorgungssicherheit für die Region hoch zu halten. Nach dem Bau eines Grosstransformators im Jahr 2015 und der Erneuerung der Stromleitung Tinizong-Marmorera starteten am 7. August die Bauarbeiten für den Neubau des Kuppelunterwerks Sils Albula. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2019.


Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 15.5 Mio. Franken.

Grossanlage im «elektrischen Herzen» Graubündens
ewz versorgt rund ein Drittel das Kantons Graubünden mit Strom. Das neue Unterwerk Sils Albula ist dabei das wichtigste Element im ewz-Verteilnetz Mittelbünden. Es liegt in Sils im Domleschg und damit im «elektrischen Mittelpunkt» der Ostschweiz und von Graubünden. Das Unterwerk wird über Hochspannungsleitungen mit mehreren weiteren Unterwerken in Graubünden vernetzt und in Sils an das Schweizer Übertragungsnetz der Swissgrid angeschlossen.

Durchleitung von Energie aus Wasserkraft
Das Churer Rheintal, die Tunnelanlagen der Autobahn A13 sowie die Tourismusregionen Lenzerheide und Arosa werden mit Strom aus dem Unterwerk Sils Albula versorgt. Ebenso wird ein bedeutender Anteil erneuerbarer Energie aus Wasserkraft durchgeleitet. Für die zusätzlichen erneuerbaren Energien, welche die nächsten 15 Jahre ins Netz eingespiesen werden, wird mit dem neuen Unterwerk genügend Kapazität zur Verfügung gestellt. Die Anlage wird zudem so gebaut, dass durch Spannungsumstellungen langfristig eine zusätzliche Leistungsverstärkung bei Bedarf möglich ist.

Laufende Investitionen in die Stromversorgung
2015 hat ewz bereits einen neuen, umweltfreundlichen Grosstransformator in Betrieb genommen, der zur Versorgungssicherheit in Graubünden beiträgt. Dieser wandelt die Netzspannung um ein Drittel effizienter um als das frühere Modell. Die Abwärme des Transformators unterstützt zusätzlich die Heizung der ewz-Gebäude am Standort Sils. 2015 und 2016 folgte die Erneuerung der Stromleitung Tinizong-Marmorera. Die Holzmasten wurden durch Betonmasten ersetzt.

Text: Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz)

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