11. Apr 2017

Der neue Verwaltungsrat v.l.n.r.: Michel Schwery, Viola Amherd, Klaus Müller, Dr. Dominique D. Candrian, Martin Steiger und Niklaus Furger. Bild: EnAlpin

EnAlpin: Gewinn 2016 gestiegen

(PM) Trotz der anhaltend tiefen Strommarktpreise und des starken Schweizer CHFs erzielte die EnAlpin Gruppe auch 2016 ein ansprechendes Ergebnis: das Betriebsergebnis beträgt 12.9 Mio. CHF (VJ 19.8) und der Jahresgewinn wird mit 8.7 Mio. CHF (VJ 7.5) ausgewiesen. Die öffentlichen Abgaben und Steuern betragen 21.5 Mio. CHF. Davon bleiben 14.9 Mio. CHF als Konzessionsabgaben und 4.2 Mio. CHF als Steuern an den Kanton Wallis und die Gemeinden im Wallis. Im Berichtsjahr wurden 16.0 Mio. CHF investiert. Die EnAlpin Gruppe beschäftigt im Wallis 104 Mitarbeitende, davon 6 Lernende.


Der scheidende Präsident Hans Kuntzemüller zieht Fazit: „Die Energiemarge, d. h. die Marge zwischen Einstandspreis der Energie und Verkaufserlös, stand auch 2016 wegen der anhaltend tiefen Strompreise an der Börse unter Druck. Im Vorjahr hatte uns noch die sehr gute ausgezeichnete Stromproduktion geholfen, was 2016 nicht mehr in diesem Ausmass der Fall war. Unter diesen Rahmenbedingungen ist eines klar: Das Stammgeschäft der EnAlpin muss ergänzt werden. EnAlpin wird zu einem Dienstleister in allen Energiebereichen. Ich bin überzeugt, dass wir die Neuausrichtung mit unseren sehr engagierten und qualifizierten Mitarbeitenden auf Platz Visp schaffen werden.“

Innerhalb und ausserhalb des Kantons
Der neue VR-Präsident Dr. Dominique Candrian sieht dies ähnlich: „Die EnAlpin wird auch in zehn Jahren eine Walliser Gesellschaft sein, die als kompetenter Partner in den Bereichen Wasserwirtschaft und Netze unterwegs ist. Darüber hinaus wird die EnAlpin ein anerkannter Dienstleister mit attraktiven Produktinnovationen sein. Als nicht-dominante Partnerin wird die EnAlpin ausserdem die Zusammenarbeit mit neuen Akteuren innerhalb und ausserhalb des Kantons finden.“

Energiebereich diversifizieren
Der CEO und Delegierte des Verwaltungsrates Michel Schwery ergänzt: „ Ein klares Kostenmanagement ist der Startpunkt für all unsere Aktivitäten. Das angestammte Stromgeschäft bleibt auch weiterhin unsere Stärke. Vor diesem Hintergrund begrüsst die EnAlpin die Energiestrategie 2050, die sich zur Wasserkraft und zu den erneuerbaren Energien bekennt. Allerdings wollen wir uns in im Energiebereich diversifizieren und als umfassender und effizienter Dienstleister auftreten. Die Energiewende ist auch für EnAlpin diversifiziert, digital und erneuerbar. Die EnAlpin und ihre Mitarbeitenden mit festen Wurzeln im Oberwallis werden sich am Markt mit nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen positionieren.“

Im Anschluss an den statutarischen Teil der Generalversammlung referierte Dr. David Volken, Prognostiker/Projektleiter Kunden und Partner in der Abteilung Hydrologie des Bundesamtes für Umwelt, zum Thema „Schmelzen uns die Gletscher davon“.

Text: EnAlpin

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