15. Mär 2017

Bereits Mitte Jahr erreichten die Wasserkraftwerke der ADEV Wasserkraftwerk AG teilweise die tiefen Jahresproduktionswerte von 2015. Grafik: ADEV

ADEV: Stromproduktion steigt um 13%

(PM) Die Solar-, Wasserkraft- und Windkraftwerke sowie die BHKW der ADEV Energiegenossenschaft lieferten 2016 rund 39.5 Mio. kWh Strom, 13% mehr als 2015. Das entspricht ca. dem Stromverbrauch der Einwohner der Städte Olten und Aarau. Die Produktion von Wasserstrom stieg gegenüber 2015 um 40%. Auch die Wärmelieferung stieg, während Solar- und Windstromproduktion etwas schlechter abschnitten.


2016 war ein turbulentes Wasserkraftjahr: Das erste Halbjahr verzeichnete gemäss MeteoSchweiz auf der Alpennordseite regional die höchsten Niederschlagssummen seit Messbeginn im Jahr 1864. Bis zur Jahresmitte brachten alle Monate mit Ausnahme von März deutlich überdurchschnittliche Niederschlagsmengen. Bereits Mitte Jahr erreichten die Wasserkraftwerke der ADEV Wasserkraftwerk AG teilweise die tiefen Jahresproduktionswerte von 2015. Die zweite Jahreshälfte brachte deutlich weniger Niederschläge und endete ausgesprochen trocken: Gemäss MeteoSchweiz war der Dezember vielerorts der niederschlagsärmste Dezember seit Messbeginn. Zur hohen Wasserstromproduktion der ADEV Wasserkraftwerk AG trug auch das erste volle Produktionsjahr des Stadt-Kleinwasserkraftwerks Dünnern in Olten bei.

Sieben Monate unterdurchschnittlicher Sonnenschein
Aufgrund des schlechten Wetters insbesondere im ersten Halbjahr erzeugten die Solarstromanlagen der ADEV Solarstrom AG 6% weniger Strom als 2015. Mit 10.6 Mio. Kilowattstunden steuerten die Anlagen 27% zur gesamten Stromproduktion der ADEV bei. Im März, Juli, August, September und Dezember war die Sonneneinstrahlung hoch. In den restlichen sieben Monaten, schreibt MeteoSchweiz, blieb die Sonnenscheindauer verbreitet unterdurchschnittlich. Im Herbst herrschte in tieferen Lagen zudem überdurchschnittlich viel Nebel.

Unterdurchschnittliches Windaufkommen
6.9 Mio. Kilowattstunden produzierten die Windturbinen der ADEV Windkraft AG 2016 und lieferten 17% der gesamten Stromproduktion der ADEV, 7 % weniger als im guten Vorjahr. Aufgrund eines Brandanschlags waren zwei Anlagen in St. Brais zwei Wochen ausser Betrieb. Ohne diesen versicherten Ausfall hätte die Produktion 7.1 Mio. Kilowattstunden erreicht.

Deutlich mehr Wärme
Die Nahwärmeverbunde der ADEV Ökowärme AG lieferten insgesamt 8.7 Mio. Kilowattstunden Wärme aus gasbetriebenen Blockheizkraftwerken (BHKW) und 4.7 Mio. Kilowattstunden Wärme aus Holzheizungen. Bei den BHKW-Anlagen betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahr 17%, bei der Holzwärme 9%. Diese Zunahme ist einerseits wetterbedingt. Andererseits ist sie auf den erstmals ganzjährigen Betrieb der Anlage Alterszentrum Alban-Breite in Basel zurückzuführen. Die Stromproduktion der BHKW-Anlagen stieg um 4% auf 2.8. Mio. Kilowattstunden.

Text: ADEV Energiegenossenschaft

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