15. Feb 2017

Das Unternehmen Fuelcell Energy Solutions wird die Brennstoffzelle für das Frankfurter Radison Blu Hotel liefern und gemeinsam mit E.ON per Fernsteuerung überwachen. ©Bild: Radisson Blu

Radisson Blu Frankfurt: Emissionsarmes Hotel dank Brennstoffzelle

(PM) Das Frankfurter Radisson Blu Hotel wird in Zukunft saubere Energie selbst erzeugen. Dafür errichtet E.ON in Frankfurt eine Brennstoffzelle. Gegenüber konventionellen Energieerzeugungsanlagen hat die Brennstoffzelle einen grossen Vorteil hat: Während des verbrennungslosen Prozesses, bei dem Strom und Wärme entstehen, fallen nahezu keine Schadstoffe wie Stickstoff oder Feinstaub an.


Mit dem Einsatz der Brennstoffzellentechnologie kann das Radisson Blu Hotel daher den Grossteil der für den Hotelbetrieb benötigten Energie schadstofffrei erzeugen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe
Mit über 400 Zimmern und Suiten hat das architektonisch auffällige, in runder Form gebaute Radisson Blu einen hohen Energiebedarf, der bislang vollständig aus dem Netz gedeckt wurde. Ab Spätsommer 2017 wird die Brennstoffzelle über mindestens 10 Jahre rund drei Gigawattstunden (GWh) Strom und zwei GWh Wärme für das Hotel liefern. Die hocheffiziente Technologie ermöglicht Radisson Blu ausserdem, die CO2-Emissionen um jährlich rund 600 Tonnen zu senken. Das Radisson Blu in Frankfurt wird das erste Hotel in Europa sein, das seine Energie mit einer Brennstoffzelle der Industrieklasse erzeugt.

E.ON sieht in der Hotelindustrie hohes Potential für Energieeinsparungen: Energieintensive Prozesse wie Warmwasseraufbereitung, Beleuchtung und Kühlung führen dazu, dass Hotelbetriebe ganzjährig hohen Strom- und Wärmebedarf haben. Im Vergleich zu Bürogebäuden hat die Hotelindustrie daher auch relativ hohe Energiekosten – im Schnitt zwischen 5 und 10 Prozent des Betriebsumsatzes.

Das Projekt wird über das deutsche Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gefördert. Das Unternehmen Fuelcell Energy Solutions wird die Brennstoffzelle für das Projekt liefern und gemeinsam mit E.ON per Fernsteuerung überwachen.

Text: E.ON SE

1 Kommentare
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Renato @ 17. Feb 2017 10:17

....und woher kommt der Wasserstoff?

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