08. Feb 2017

Symbolische Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale der Brauerei Karlsberg. ©Bild: Steag

Steag: Übergibt massgeschneidertes BHKW an Karlsberg Brauerei

(PM) Mit einem hochmodernen Motoren-Blockheizkraftwerk (BHKW) ist die Stromerzeugung der Karlsberg Brauerei jetzt effizienter und sicherer. Die neue Energiezentrale ging am 19. Januar offiziell in Betrieb. Die neue Kraftwärme-Kopplungsanlage mit einer Leistung von rund 3.4 MWel wird die bisherige Eigenstromerzeugung über eine Dampfturbine der Karlsberg Brauerei ersetzen.


Unmittelbar nach Vertragsunterzeichnung im Januar 2016 startete Steag New Energies die Vorbereitungen zum Bau des BHKW und konnte die Anlage bereits weit vor Jahresende an Karlsberg übergeben.

5.5 Mio. Euro Investitionskosten
Die Anlage ist massgeschneidert auf den Strombedarf der Brauerei; die erzeugte Wärme wird etwa zu gleichen Teilen in der Brauerei genutzt und in das Netz der Heizkraftwerk Homburg GmbH eingespeist, das Steag New Energies mit den Stadtwerken Homburg in der gemeinsamen Gesellschaft betreibt. Darüber hinaus wird die Anlage rund. 20‘000 MWh Strom pro Jahr erzeugen, dies entspricht dem Strombedarf von rund 5000 Einfamilienhäusern. Durch die gekoppelte Strom- und Wärmeerzeugung werden auch in erheblichem Umfang CO2-Emissionen eingespart. Die Investitionskosten der Steag New Energies liegen bei rund 5.5 Mio. Euro.

Modell-Charakter für wärmeintensive Industrie
Für Projektleiter Wolfgang Spaich hat diese Anlage Modell-Charakter für weitere wärmeintensive Industrien: „Viele Industrieunternehmen decken ihren Wärmebedarf bislang über ein Dampfnetz, was nicht immer technisch notwendig ist. Dadurch ist der Einsatz von hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung erschwert. Karlsberg hat konsequent die richtige Schlussfolgerung gezogen und wird Verbraucher an das Niedertemperaturnetz anschliessen und den Dampfeinsatz auf das notwendige Mass reduzieren.“ Mit der Einspeisung des erzeugten Stroms in das Werksnetz, der teilweisen Verwendung der Wärme im industriellen Prozess und der gleichzeitigen Abnahme der Niedertemperaturwärme durch das örtliche Energieversorgungsunternehmen erreicht die für Karlsberg realisierte Energiezentrale eine Brennstoff-Effizienz mit hohen wirtschaftlichen Vorteilen.

Text: Steag New Energies GmbH

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