16. Mär 2016

Ausgangspunkt des Projekts ist die bisherige Frühphasenforschung der Partner zur Entwicklung eines kommerziell tragfähigen, energieerzeugenden Demonstrationsfensters auf der Grundlage der organischen Photovoltaik.

Merck: Photovoltaikfenster – energieeffizient und energieerzeugend

(PM) Merck aus Deutschland will mit dem Hersteller für gebäudeintegrierte Photovoltaik (GiPV) Polysolar und dem Technologie- und Innovationszentrum CPI an einem Projekt in Grossbritannien zusammenarbeiten. Das Innovate-UK-Projekt „Energieerzeugende und energiesparende Fenster“ soll Fenster möglich machen, die in Zukunft nicht nur Solarenergie erzeugen können, sondern gleichzeitig eine stärkere Wärmeisolierung bieten.


Mit dem Projekt soll die Bauindustrie auf ihrem Weg zum sogenannten Null-CO2-Haus unterstützt werden. Dafür entwickeln die Partner ein transparentes GiPV-Fenster, das sowohl elektrische Energie erzeugen als auch die Temperatur im Gebäudeinneren kontrollieren kann. Die Kommerzialisierung eines solchen Fensters wird die Energiekosten der Gebäude verringern und gleichzeitig den Architekten mehr Gestaltungsspielraum geben. Transparente Solarmodule sind leicht in herkömmlichen Rahmen einzubauen und damit ideal für flächige Anwendungen wie Fenster, Dachfenster, Fassaden und Dächer. Die Nutzung der organischen Photovoltaik ist für verschiedene Marktsegmente attraktiv, weil sie anpassungsfähig, leicht, transparent und kostengünstig ist.

Brian Daniels, Leiter der Geschäftseinheit Advanced Technologies bei Merck, sagte: „Wir sind sehr glücklich, an diesem wichtigen Projekt mitzuarbeiten. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, die kommerzielle Nutzung von grauen OPV-Modulen weiterzuentwickeln und die breitere Anwendung von gebäudeintegrierter Photovoltaik voranzutreiben.“

Intensive Entwicklungsarbeiten
Ausgangspunkt des Projekts ist die bisherige Frühphasenforschung der Partner zur Entwicklung eines kommerziell tragfähigen, energieerzeugenden Demonstrationsfensters auf der Grundlage der organischen Photovoltaik. Eine optimierte Version der vor kurzem auf den Markt gebrachten halbtransparenten, grauen lisicon-Rezeptur von Merck ist dabei ein Schlüsselelement. Diese Rezeptur wird jetzt weiter verbessert und wird dabei helfen diese Technologie vom Prototyp zur Marktreife weiterzuentwickeln. Das OPV-Demonstrations-Fenster soll ähnliche Einbaukosten, Transparenz und Lebensdauer erreichen wie Hochleistungsverglasungen, die derzeit in der Bauindustrie verwendet werden, gleichzeitig aber vergleichbare Energieausbeuten liefern wie konventionelle vertikal installierte Photovoltaiksysteme.

Hamish Watson von Polysolar erläuterte dazu: „Die moderne Architektur steht vor dem Dilemma, dass sie einerseits ein Maximum an natürlichem Licht in den Raum lassen will und gleichzeitig den Energieverbrauch der Gebäude auf ein Minimum beschränken muss. Mit unserer OPV-Verglasung tragen wir zur Lösung dieses Dilemmas bei und erzeugen darüber hinaus auf eine emissionsfreie, erneuerbare Weise Energie, wodurch zukünftige Gebäude das Null-CO2-Ziel erreichen können.“

Dave Barwick, Principal Scientist beim CPI fügte hinzu: „Das Ergebnis des Projekts wird es sein, im grossen Massstab OPV-Systeme auf nachhaltige, kostengünstige Weise herstellen zu können. Nach seinem Abschluss wird das Projekt der Industrie Daten über die erforderlichen Lebensdauern, Abmessungen und preislichen Parameter liefern können, die für die Bewertung der Erfolgschancen dieser neuen Technologie auf dem Markt notwendig sind.“

Text: Merck

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