09. Mär 2016

Das neue Forschungsprojekt will herausfinden, ob und welche der konkurrierenden neuen Batterietechnologien den zukünftigen Ansprüchen gerecht werden können.

Neues Forschungsprojekt: Die Zukunft der Batterien

(fz-jülich) Hochenergie-Batterien der nächsten Generation sollen die Nachfolge der heutigen Lithium-Ionen-Batterien antreten. Darum konkurrieren verschiedene Technologien. Im Forschungsprojekt "BenchBatt" untersuchen Wissenschaftler, welche Konzepte sich am besten eignen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Konkurrenzfähigkeit zukünftiger Technologien im Hinblick auf Stabilität und Speicherdichte.


Aber auch die Kosten und Materialverfügbarkeit spielen eine Rolle. Das Projekt wurde im Februar am Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gestartet.

Kandidaten für die Batterien von morgen
Die Batterietechnologien der Zukunft sollen nicht nur bedeutend höhere Energiedichten haben, sondern müssen auch vereinbar sein mit einer klimaschonenden Stromversorgung, die auf erneuerbaren Energien basiert. Ob und welche der konkurrierenden neuen Technologien diesen Ansprüchen gerecht werden können, will das neue Forschungsprojekt herausfinden. Zu den Kandidaten für die Batterien von morgen gehören neben dem Lithium-Luft und dem Lithium-Schwefel-System auch Natrium-basierte Batterien und Feststoffbatterien.

"BenchBatt" ist ein Gemeinschaftsprojekt von mehreren Forschungsinstituten aus Braunschweig, Giessen, Jülich und Münster. Das Projekt wird von Prof. Martin Winter aus Münster koordiniert. Vom Helmholtz-Institut Münster (eine Aussenstelle des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung mit Standorten in Aachen, Jülich und Münster) beteiligen sich die Gruppen von Frank Tietz in Jülich, und von Jens Leker, Jie Lie, Elie Paillard, Nathalie Sick, Hans-Dieter Wiemhöfer und Martin Winter in Münster. "BenchBatt" steht für "Benchmarking und Evaluation der Leistungsfähigkeit und Kosten von Hochenergie- und Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien im Vergleich zu Post-Lithium-Ionen-Technologien". Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund drei Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen im Magazin des Forschungszentrums Jülich effzett >>

Text: Forschungszentrum Jülich

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