08. Mär 2016

Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig es ist, das Klumpenrisiko AKW mit einem geregelten Ausstieg zu beseitigen und die dezentrale erneuerbare Stromproduktion rasch auszubauen. ©Bild: Allianz Atomausstieg

Allianz Atomausstieg: Schwarzpeterspiel um die Versorgungsicherheit

(ANNA) EndeSeptember 2015 waren die Schweizer Stauseen trotz Rekordtrockenheit überdurchschnittlich gefüllt – rund zwei Monate später jedoch so leer, dass die Swissgrid trotz europäischer Stromschwemme vor einem Blackout warnte. Seither schieben sich die verschiedenen Akteure – Swissgrid, ElCom, Stromwirtschaft – die Schuld für die Misere zu.


Klar ist: die Wasserkraftbetreiber stellten Profit vor Landesversorgung, obwohl sie mit dem Argument der Systemrelevanz gleichzeitig erfolgreich in Bundesbern für Wasserkraftsubventionen lobbyierten.

Klumpenrisiko AKW mit geregeltem Ausstieg beseitigen
Swissgrid und ElCom wiederum verkannten, was es technisch braucht, um den sicherheitsbedingten Ausfall von Beznau I mit Importen aufzufangen. Die nötigen Transformatoren an den Hochspannungsleitungen hätte Swissgrid bereits vor Jahren zubauen müssen. Fazit: Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig es ist, das Klumpenrisiko AKW mit einem geregelten Ausstieg zu beseitigen und die dezentrale erneuerbare Stromproduktion rasch auszubauen.

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Text: Allianz Atomausstieg

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