03. Mär 2016

Immer mehr Verkehrsunternehmen erproben im In- und Ausland den Einsatz von Elektrobussen im öffentlichen Segment. ©Bild: BMUB

BMUB: Neues Förderprogramm für Elektrobusse

(PM) Das deutsche Bundesumweltministerium wird künftig die Anschaffung von Elektrobussen fördern. Das kündigte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth an der Akademiekonferenz des deutschen Verbandes der Verkehrsunternehmen (VDV) an. Die Tagung steht unter dem Motto, "Elektrobusse – Markt der Zukunft".


Jochen Flasbarth: "Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in den Städten zu steigern. Deshalb wollen wir den Busverkehr mit emissionsfreien Antrieben ausbauen. Der Autoverkehr in Ballungsräumen stösst längst an seine Grenzen: Einerseits steht nur eine begrenzte Fläche für den Verkehr zur Verfügung, andererseits sind PKWs massgeblich für Probleme bei der Luftqualität verantwortlich. Das gilt für Ballungsräume weltweit."

Beitrag für bessere Luft in den Städten
Gerade bei Verkehrsunternehmen gibt es ein verstärktes Interesse, Busse mit Elektroantrieb einzusetzen. Elektroantriebe sind lärmarm und lokal abgasfrei und leisten somit einen Beitrag für bessere Luft in den Städten. Zuletzt hatte die Stadt Köln erstmalig acht Elektrogelenkbusse in ihre Flotte aufgenommen.

Flasbarth hob hervor, dass die Emissionen des Verkehrs immer stärker in die Kritik geraten. "Wir begrüssen das wachsende Engagement von Verkehrsbetrieben bei Elektrobussen. Ich ermuntere die Bushersteller deshalb, die technologische Entwicklung mit grossem Nachdruck zu verfolgen. Gerade vor dem Hintergrund einer zunehmenden Urbanisierung wird die Nachfrage nach Elektrobussen weltweit steigen", sagte Flasbarth

Förderung von Elektrobussen
Da Elektrobusse inzwischen Serienreife erreicht haben, soll das BMUB-Anschaffungsprogramm, das bisher für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Busse gilt, nun auf Elektrobusse ausgeweitet werden. Die entsprechende Förderrichtlinie wird derzeit erarbeitet und in Kürze veröffentlicht. Das BMUB fördert bisher zwei Elektrobus-Projekte in Hamburg und Hannover im Rahmen des Programms "Erneuerbar Mobil".

Text: Deutsches Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

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